Donald Trump in der Friedrichstraße 67 © Dietmar Wolf

Donald Trump in der Fried­rich­straße 67 © Diet­mar Wolf

 

Wäh­rend der süd­li­che Abschnitt der Fried­rich­straße zwi­schen dem Regio­halt Bilk und dem Fürs­ten­wall nahezu fer­tig­ge­stellt war und nur wenig Leer­stand auf­wies, präg­ten im nörd­li­chen Teil wei­ter­hin Bau­stel­len und unge­nutzte Laden­lo­kale das Stra­ßen­bild. Genau dort setzte die Anrai­ner­initia­tive DIE FRIEDRICHS in der ers­ten Febru­ar­wo­che einen sicht­ba­ren Akzent.

Vom 2. bis 9. Februar 2026 ver­an­stal­tete die Initia­tive in einem Laden­lo­kal an der Fried­rich­straße 67 einen tem­po­rä­ren Pop-up-Store. Unter­stützt wurde die Aktion vom Düs­sel­dor­fer Wagen­bau­meis­ter Jac­ques Tilly, der sowohl Pro­dukte bei­steu­erte als auch eine sei­ner bekann­ten Figu­ren zur Ver­fü­gung stellte. Eine mar­kante Büste eines US-Prä­si­den­ten war eine Woche lang im Schau­fens­ter zu sehen und zog zahl­rei­che Bli­cke auf sich.

Nach Anga­ben der Orga­ni­sa­to­ren zeigte die Aktion bereits beim Auf­bau Wir­kung. Viele Pas­san­tin­nen und Pas­san­ten blie­ben ste­hen, betrach­te­ten die Instal­la­tion und such­ten das Gespräch. Wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten sei die Stim­mung im Laden über­wie­gend posi­tiv gewe­sen. Die Initia­tive nutzte die Gele­gen­heit, um mit Besu­che­rin­nen und Besu­chern über die Ent­wick­lung der Fried­rich­straße zu spre­chen, neue Kon­takte zu knüp­fen sowie zusätz­li­che Abon­nen­ten für den News­let­ter und neue Mit­glie­der zu gewinnen.

An zwei Tagen wurde das Ange­bot durch wei­tere lokale Akteure ergänzt. Die Düs­sel­dor­fer Labels Disco Ghost sowie Tif­fany & Tom und die Gale­rie­werk­statt Knecht­s­teden von Sonja Berg­haus prä­sen­tier­ten am Frei­tag und Sams­tag Arbei­ten aus unter­schied­li­chen Mate­ria­lien. Foto­gra­fien und Kunst­werke aus Pri­vat­be­sitz ergänz­ten das Sortiment.

Für “DIE FRIEDRICHS” fiel das Fazit posi­tiv aus. Wei­tere zeit­lich begrenzte Öff­nun­gen mit wech­seln­den Labels seien geplant, ebenso klei­nere Aus­stel­lun­gen, etwa mit foto­gra­fi­schem Schwer­punkt. Ziel bleibe es, den beson­ders vom Leer­stand betrof­fe­nen Abschnitt zwi­schen Fürs­ten­wall und Her­zog­straße stär­ker zu beleben.

Bereits ange­kün­digt wurde zudem ein wei­te­rer Ter­min: Am Sams­tag, 13. Juni 2026, soll auf der dann fer­tig­ge­stell­ten süd­li­chen Fried­rich­straße ein ganz­tä­gi­ges Stra­ßen­fest statt­fin­den. Zwi­schen Regio­halt Bilk und Fürs­ten­wall sowie auf dem Kirch­platz woll­ten sich Laden­lo­kale, Gas­tro­no­mie­be­triebe und pri­vate Initia­ti­ven prä­sen­tie­ren und gemein­sam ein Pro­gramm gestalten.