
Symbolbild Einsatzkräfte zu Karneval in der Altstadt © Lokalbüro
Vorbereitungen auf „jecke Tage“ laufen – Drei temporäre Erstversorgungseinrichtungen geplant
In wenigen Tagen beginnt der Straßenkarneval in Düsseldorf. Für die erwarteten Besucherströme in der Altstadt und im Innenstadtbereich hat die Feuerwehr ihre Einsatzplanungen weitgehend abgeschlossen. An den beiden einsatzintensivsten Tagen – Altweiber und Rosenmontag – werden jeweils rund 150 zusätzliche Kräfte von Feuerwehr sowie den Partnerorganisationen im Düsseldorfer Rettungsdienst bereitstehen.
Neben der Berufsfeuerwehr unterstützen Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), des Malteser Hilfsdienstes (MHD) und des privaten Rettungsdienstanbieters Falck. Ziel ist es, bei Notfällen eine schnelle medizinische Erstversorgung sicherzustellen und gleichzeitig die Regelversorgung im Stadtgebiet aufrechtzuerhalten.
Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Burkhard Hintzsche dankte insbesondere den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern: „Mein Dank gilt den weit über 100 Einsatzkräften, die sich teils ehrenamtlich während der beiden Höhepunkte des Straßenkarnevals engagieren. Sie stehen unentgeltlich für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger ein, das verdient Anerkennung und Respekt.“
Drei temporäre Anlaufstellen in der Innenstadt
Zur Entlastung von Rettungsdienst und Krankenhäusern werden drei temporäre Erstversorgungseinrichtungen eingerichtet. Diese befinden sich im Rathausinnenhof, an der Neanderkirche sowie am Marktplatz. Eine weitere Anlaufstelle am Rathausufer kann bei Bedarf kurzfristig in Betrieb genommen werden.
Ergänzend dazu richtet die Feuerwehr mobile Feuer- und Rettungswachen mit insgesamt mehr als 20 Rettungs- und Krankentransportfahrzeugen ein. Bis zu 24 mobile Erstversorgungstrupps sind zudem in der Altstadt unterwegs. Sie übernehmen die medizinische Erstbetreuung direkt vor Ort. Ein Transport in ein Krankenhaus erfolgt nur dann, wenn eine angemessene Versorgung am Einsatzort nicht möglich ist.
Leitstelle personell verstärkt
Auch die Leitstelle der Feuerwehr bereitet sich auf ein erhöhtes Notrufaufkommen vor. Die Zahl der Mitarbeitenden wird an den Karnevalstagen entsprechend dem erwarteten Einsatzgeschehen aufgestockt, um eine schnelle Annahme und Disposition der Notrufe zu gewährleisten.
David von der Lieth, Leiter der Feuerwehr Düsseldorf, verweist auf die Erfahrung aus früheren Großveranstaltungen: „Durch die unterschiedlichsten Großveranstaltungen verfügen wir über eine gute und langjährige Erfahrung und entwickeln unsere Einsatzplanung stetig weiter. So starten wir gut vorbereitet und professionell in die Karnevalstage.“
Mit den zusätzlichen Kräften, temporären Versorgungsstrukturen und einer verstärkten Leitstelle sieht sich die Feuerwehr Düsseldorf für die „jecken Tage“ organisatorisch und personell gut gerüstet.

