Feuerwehr

Sym­bol­bild Feu­er­wehr Düs­sel­dorf © Lokalbüro

Mitt­woch, 14. Februar 2026, 15.45 Uhr, Pauls­müh­len­straße, Benrath

Wäh­rend des Ben­ra­ther Veedels­zochs am Nel­ken­sams­tag wurde die Feu­er­wehr am Mitt­woch­nach­mit­tag zu einem gemel­de­ten Gas­aus­tritt in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus auf der Pauls­müh­len­straße im Düs­sel­dor­fer Stadt­teil Ben­rath alarmiert.

Gegen 15:45 Uhr hat­ten auf­merk­same Anwoh­ner Gas­ge­ruch im Kel­ler des Gebäu­des fest­ge­stellt und umge­hend den Not­ruf gewählt. Da das Objekt über einen Gas­an­schluss ver­fügt, ver­lie­ßen die Bewoh­ner vor­sorg­lich das Haus und erwar­te­ten außer­halb das Ein­tref­fen der Einsatzkräfte.

Ein Lösch­zug der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf, ein Son­der­fahr­zeug mit Mess­tech­nik sowie der Ent­stör­dienst der Netz­ge­sell­schaft rück­ten unver­züg­lich zur Ein­satz­stelle aus. Bereits wäh­rend der Anfahrt infor­mierte die Leit­stelle die Kräfte dar­über, dass sich das Objekt im unmit­tel­ba­ren Zug­ver­lauf des lau­fen­den Ben­ra­ther Veedels­zochs befand.

Um 15:53 Uhr tra­fen die ers­ten Ein­hei­ten ein und lei­te­ten umge­hend Erkun­dungs- sowie Absperr­maß­nah­men ein. Ein­satz­kräfte gin­gen unter Atem­schutz mit ent­spre­chen­den Mess­ge­rä­ten in den Kel­ler­be­reich vor. Schnell konnte Ent­war­nung gege­ben wer­den: Ursa­che für den Gas­ge­ruch war keine beschä­digte Gas­lei­tung, son­dern eine defekte Butan­gas­kar­tu­sche aus dem Cam­ping­be­darf, aus der Gas austrat.

Die Kar­tu­sche wurde ins Freie ver­bracht und der Kel­ler­be­reich umfas­send belüf­tet. Abschlie­ßende Kon­troll­mes­sun­gen durch die Stadt­werke erga­ben keine fest­stell­bare Gas­kon­zen­tra­tion mehr. Eine akute Gefähr­dung bestand somit nicht.

Ver­letzt wurde nie­mand. Rund 25 Minu­ten nach Ein­tref­fen der ers­ten Kräfte konnte der Ein­satz been­det wer­den. Das letzte Groß­fahr­zeug ver­ließ die Ein­satz­stelle, sodass der Ver­an­stal­tungs­be­reich des Veedels­zochs wie­der unein­ge­schränkt zur Ver­fü­gung stand.

Die Feu­er­wehr weist dar­auf hin, dass auch ver­meint­lich geringe Men­gen Flüs­sig­gas erheb­li­che Gefah­ren ber­gen kön­nen. Flüs­sig­gas ist schwe­rer als Luft und sam­melt sich in tie­fer gele­ge­nen Berei­chen wie Kel­lern an. Bereits kleine Men­gen kön­nen in geschlos­se­nen Räu­men gefähr­li­che Kon­zen­tra­tio­nen errei­chen. Eine Lage­rung ent­spre­chen­der Kar­tu­schen in Kel­ler­räu­men sollte daher unterbleiben.