Symbolbild Rettungswagen © Lokalbüro

Sym­bol­bild Ret­tungs­wa­gen © Lokalbüro

 

Am durch­weg bewölk­ten und zeit­weise ver­reg­ne­ten Tul­pen­so­nn­tag ist es im Stadt­ge­biet zu einem ins­ge­samt ruhi­gen Ein­satz­ge­sche­hen für die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf gekom­men. Wie die Behörde am Mon­tag­mor­gen mit­teilte, fei­er­ten die Jecken trotz wech­sel­haf­ter Wit­te­rung aus­ge­las­sen die fünfte Jahreszeit.

Das Stadt­bild in Düs­sel­dorf war vor allem von zahl­rei­chen Veedel­s­um­zü­gen sowie dem tra­di­tio­nel­len Kö-Trei­ben auf der Königs­al­lee geprägt. Im Laufe des Nach­mit­tags nahm auch das Besu­cher­auf­kom­men in der Alt­stadt Düs­sel­dorf spür­bar zu. Viele Möh­nen und Kar­ne­va­lis­ten hiel­ten sich ins­be­son­dere im Bereich des Burg­platz und an der Frei­treppe auf.

Für die Kar­ne­vals­tage setzte die Feu­er­wehr auf eine detail­lierte Ein­satz­pla­nung, um eine schnelle Hil­fe­leis­tung im gesam­ten Stadt­ge­biet sicher­zu­stel­len. Unter­stützt wurde sie dabei von der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr sowie meh­re­ren Düs­sel­dor­fer Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen: dem Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund, dem Deut­sches Rotes Kreuz, der Johan­ni­ter-Unfall­hilfe, dem Mal­te­ser Hilfs­dienst und der DLRG.

In den ein­ge­rich­te­ten Erste-Hilfe-Berei­chen ver­sorg­ten die Sani­tä­ter bis in die spä­ten Abend­stun­den 56 Men­schen. Im Vor­jahr waren es 79, im Jahr 2024 noch 105 Behand­lun­gen gewe­sen. 29 Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten muss­ten zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert wer­den (2025: 32; 2024: 19). Eine Per­son ver­letzte sich an Glas­scher­ben. Zehn Jugend­li­che wur­den wegen über­mä­ßi­gen Alko­hol­kon­sums medi­zi­nisch betreut.

Um dem erhöh­ten Ein­satz­auf­kom­men gerecht zu wer­den, hatte die Feu­er­wehr zusätz­li­ches Per­so­nal in Dienst genom­men. Auch die Leit­stelle war per­so­nell ver­stärkt wor­den. Wei­tere Ret­tungs­wa­gen, Kran­ken­wa­gen und Not­ärzte stan­den im Stadt­ge­biet bereit.

Bis Mon­tag­mor­gen um 7 Uhr rück­ten die Ret­tungs­dien­st­ein­hei­ten zu 251 Not­fall­ein­sät­zen und Kran­ken­trans­por­ten aus (2025: 185; 2024: 167). In 37 Fäl­len unter­stützte ein Not­arzt die Ver­sor­gung (2025: 30; 2024: 36). Die Feu­er­wehr ver­zeich­nete zudem elf Feu­er­mel­dun­gen (2025: 14; 2024: 2) sowie 18 tech­ni­sche Hil­fe­leis­tun­gen (2025: 17; 2024: 20).

Ins­ge­samt regis­trierte der Ein­satz­leit­rech­ner der Leit­stelle bis zum Ende der Dienst­schicht 346 Ein­sätze für Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst. Damit bewegte sich das Ein­satz­auf­kom­men nahezu auf dem Niveau der Vor­jahre (2025: 348; 2024: 343).