Polizei zu Karneval sorte für Sicherheit © Lokalbüro

Die Poli­zei sorgt zu Kar­ne­val für Sicher­heit © Lokalbüro

 

Tau­sende Jecken fei­ern trotz durch­wach­se­nem Wet­ter – Poli­zei zieht erste Bilanz

Trotz wech­sel­haf­ter Wit­te­rung haben am Mon­tag tau­sende Jecken den Höhe­punkt des Stra­ßen­kar­ne­vals in der Lan­des­haupt­stadt gefei­ert. Unter dem dies­jäh­ri­gen Motto „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“ zog der Rosen­mon­tags­zug wie bereits im Vor­jahr bunt, aus­ge­las­sen und fried­lich durch die Stadt.

Pünkt­lich um 12.24 Uhr setzte sich der när­ri­sche Lind­wurm auf der rund fünf Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke in Bewe­gung. Gegen 17.37 Uhr erreichte der letzte Wagen den End­punkt. Ent­lang des Zug­we­ges säum­ten zahl­rei­che Zuschaue­rin­nen und Zuschauer die Stra­ßen und lie­ßen sich auch von zeit­wei­li­gem Regen die Fei­er­laune nicht nehmen.

Für die Sicher­heit der Fei­ern­den waren hun­derte Poli­zei­be­am­tin­nen und ‑beamte im Ein­satz – sowohl wäh­rend des Umzu­ges als auch im Anschluss daran. Der Poli­zei­füh­rer, Poli­zei­di­rek­tor Oli­ver Strud­thoff, zeigte sich mit dem Ver­lauf zufrie­den. Trotz Regens hät­ten sich die Jecken die Freude an der fünf­ten Jah­res­zeit nicht neh­men las­sen und fried­lich gefei­ert. Das Ein­satz­kon­zept habe zu einer unbe­schwer­ten Atmo­sphäre bei­getra­gen, so Strudthoff.

Nach einer ers­ten vor­läu­fi­gen Bilanz der Düs­sel­dor­fer Poli­zei (Stand 17.45 Uhr) wur­den 42 Per­so­nen des Innen­stadt­be­reichs ver­wie­sen (Vor­jahr: 26). Zwei Per­so­nen muss­ten den rest­li­chen Rosen­mon­tag im Poli­zei­ge­wahr­sam ver­brin­gen (1). Zudem regis­trierte die Poli­zei bis­lang zwei Straf­an­zei­gen wegen Taschen­dieb­stahls (2) sowie drei Kör­per­ver­let­zungs­de­likte (2). Dar­über hin­aus wurde eine Anzeige wegen eines Sexu­al­de­likts aus der ver­gan­ge­nen Nacht gefertigt.

Ins­ge­samt blieb der Rosen­mon­tag damit aus poli­zei­li­cher Sicht weit­ge­hend störungsfrei.