
Spielplatz an der Limburgstraße © LB / Olaf Oidtmann
Fläche wird neu aufgeteilt – mehr Raum für Spielgeräte
Der städtische Kinderspielplatz an der Limburgstraße wird umfassend umgestaltet. Wie die Stadt mitteilt, beginnen die Bauarbeiten am Montag, 2. März 2026. Die Fertigstellung ist bis Ende Juni vorgesehen. Während der Bauzeit bleibt die Anlage vollständig gesperrt. Als Ausweichmöglichkeiten stehen Familien im Stadtteil die Spielplätze an der Gutenbergstraße sowie im Ostpark zur Verfügung.
Den Rückbau der bestehenden Spielgeräte und die anschließende Neugestaltung übernimmt der städtische Ausbildungsbetrieb. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht eine veränderte Flächenaufteilung: Die bislang befestigte Aufenthaltsfläche wird verkleinert, um Platz für eine großzügige, zusammenhängende Sandspielfläche zu schaffen. Das Angebot richtet sich weiterhin insbesondere an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter.
Geplant ist eine moderne Spielkombination aus Holz mit farbiger Rutsche und verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten. Unter den Podesten entstehen eine Spieltheke und eine kleine Sitzecke, die Raum für Rollenspiele und gemeinsames Verweilen bieten. Ergänzt wird das Angebot durch einen Balancierparcours, eine Wippe sowie eine Doppelschaukel.
Auch die bauliche Einfassung des Geländes wird erneuert. Die bestehende Klinkermauer wird durch eine neue ersetzt. Sand- und Pflasterflächen werden künftig durch einen farblich abgestimmten Klinkerstreifen voneinander abgegrenzt.
Zur Verbesserung der Sicherheit werden an beiden Zugängen Umlaufsperren installiert, um den direkten Zugang zur Straße zu erschweren. Die Hecke zwischen Spielplatzmauer und öffentlichem Gehweg wird neu angepflanzt. Der vorhandene Baumbestand entlang des Bahndamms und der Straße bleibt erhalten und sorgt weiterhin für natürlichen Schatten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Inklusion und Barrierefreiheit. Sämtliche Zugänge werden barrierefrei gestaltet, alle Oberflächen – mit Ausnahme der Sandbereiche – sind künftig auch mit dem Rollstuhl befahrbar. Die Spielgeräte bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, sodass Kinder mit und ohne Behinderung gleichermaßen spielen können.
Die neue Doppelschaukel erhält sowohl einen klassischen Sitz als auch einen Kleinkindersitz. Die Wippe ist so konzipiert, dass mehrere Kinder sie gleichzeitig nutzen können. Neben äußeren Sitzplätzen verfügt sie in der Mitte über eine große Platte, die auch eine Nutzung im Liegen ermöglicht.
Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf 164.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus dem Masterplan Kinderspielplätze.
In die Planung eingeflossen sind zudem Anregungen und Wünsche von Kindern. Diese wurden im Februar 2025 im Rahmen einer Beteiligungsaktion der Servicestelle Partizipation gesammelt.


