"Gerry Kus" © KG Gerresheimer Bürgerwehr 1956 e.V.

“Gerry Kus” © KG Ger­res­hei­mer Bür­ger­wehr 1956 e.V.

 

Aus einem när­ri­schen Scherz ist eine beacht­li­che Spen­den­ak­tion gewor­den: Mit dem Ende der Ses­sion ver­stei­gert die KG Ger­res­hei­mer Bür­ger­wehr 1956 e.V. ihren „Tanz­bä­ren Gerry Kus“ – samt aller Orden, die das Stoff­tier in den ver­gan­ge­nen Mona­ten gesam­melt hat. Der Erlös geht an Pro­Mäd­chen – Mäd­chen­haus Düs­sel­dorf e.V..

Die Idee ent­stand am Rande des „Tag des Tan­zes“ des Comi­tee Düs­sel­dor­fer Car­ne­val. Als der Vor­sit­zende der Bür­ger­wehr, René Fal­ken­berg, augen­zwin­kernd erklärte, auch er sei ein „gro­ßer Tanz­bär“, nahm Vene­tia Nicole ihn beim Wort. Bei ihrem ers­ten offi­zi­el­len Besuch über­reichte sie ihm einen klei­nen Stoff­bä­ren – ver­bun­den mit der Auf­lage, die­sen fortan zu jedem Auf­tritt der Tanz­garde mit­zu­neh­men. Für jeden ver­säum­ten Ein­satz sollte es Süßig­kei­ten für die Garde geben.

Aus der scherz­haf­ten Pflicht ent­wi­ckelte sich eine Cha­rity-Aktion mit Eigen­dy­na­mik. Die Bür­ger­wehr ließ „Gerry Kus“ wäh­rend der gesam­ten Ses­sion Orden sam­meln – mehr als 30 Aus­zeich­nun­gen kamen zusam­men, gestif­tet von zahl­rei­chen Düs­sel­dor­fer Gesell­schaf­ten, aber auch von Ver­ei­nen aus dem Umland und aus Köln. „Dass eine so spon­tane Idee eine sol­che Reso­nanz erfährt, begeis­tert uns noch immer“, sagt Fal­ken­berg. Kar­ne­val bedeute eben auch gesell­schaft­li­ches Engagement.

Nun sucht der deko­rierte Bär ein neues Zuhause. Die oder der Höchst­bie­tende erhält nicht nur „Gerry Kus“ mit sämt­li­chen Orden, son­dern auch eine Ein­la­dung zu einem Abend­essen für zwei Per­so­nen mit dem Prin­zen­paar der Lan­des­haupt­stadt, Mar­cus I. und Nicole, sowie den aktu­el­len „Bützkes“-Kalender der Braue­rei Schu­ma­cher.

Die Ver­stei­ge­rung star­tet am Ascher­mitt­woch und läuft bis Sonn­tag, 22. Februar 2026, 23.59 Uhr. Gebote kön­nen über die Insta­gram-Seite der Bür­ger­wehr oder per E‑Mail an den Vor­stand abge­ge­ben wer­den; der aktu­elle Stand ist online einsehbar.

Unab­hän­gig von der Auk­tion sind auch direkte Spen­den über das For­mu­lar von Pro­Mäd­chen mög­lich. Der Ver­ein unter­stützt und berät Mäd­chen und junge Frauen in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen. Die Bür­ger­wehr hofft, dass der kleine „Tanz­bär“ am Ende einen statt­li­chen Bei­trag für diese Arbeit ein­bringt – ganz im Sinne eines Kar­ne­vals, der mehr sein will als nur Frohsinn.