Symbolbild Rheinufertunnel Ein und Ausfahrt an der Tonhalle © Lokalbüro

Sym­bol­bild Rhein­ufer­tun­nel Ein und Aus­fahrt an der Ton­halle © Lokalbüro

 

Auto­fah­rer in der Lan­des­haupt­stadt müs­sen sich auf erheb­li­che Ein­schrän­kun­gen ein­stel­len: Der Rhein­ufer­tun­nel wird von Mon­tag, 30. März, 5 Uhr, bis Sams­tag, 25. April 2026, voll­stän­dig für den Ver­kehr gesperrt. Grund ist der Aus­tausch von zwei ton­nen­schwe­ren Ven­ti­la­to­ren – zen­trale Ele­mente des Brandschutzes.

Die bei­den rund fünf­ein­halb Meter hohen und jeweils etwa sechs Ton­nen schwe­ren Axi­al­ven­ti­la­to­ren sor­gen im Brand­fall für den Rauch­ab­zug. Eine Aktua­li­sie­rung des Sicher­heits­kon­zepts schreibt vor, die abzu­sau­gen­den Luft­men­gen anzu­pas­sen. Ohne die neuen Anla­gen darf der Tun­nel aus sicher­heits­recht­li­chen Grün­den nicht betrie­ben werden.

Die tech­ni­sche Umset­zung ist auf­wen­dig: Bereits beim Bau Anfang der 1990er-Jahre wur­den die Anla­gen in Ein­zel­tei­len durch eine schmale Öff­nung rund zehn Meter tief in einen Schacht ein­ge­bracht. Für die Erneue­rung kal­ku­liert die Stadt mit Kos­ten von rund 4,5 Mil­lio­nen Euro. Ins­ge­samt ist eine Bau­zeit von etwa zehn Wochen vor­ge­se­hen, ein­schließ­lich vor­be­rei­ten­der Arbeiten.

Bau­stelle ab Anfang März am Rheinufer

Schon ab Anfang März wer­den Flä­chen auf der Rhein­ufer­pro­me­nade zwi­schen Rat­haus­ufer 16 und der Brü­cke am Zugang zum Alten Hafen für die Bau­stel­len­ein­rich­tung benö­tigt. Betrof­fen sind obere und untere Rhein­werft; zeit­weise wird die Rampe zwi­schen bei­den Ebe­nen gesperrt. Rad- und Fuß­ver­kehr blei­ben mög­lich, aller­dings mit Einschränkungen.

Die Tief­ga­rage Altstadt/Rheinufer bleibt über das Man­nes­mann­ufer erreich­bar. Die dor­tige Schranke bleibt wäh­rend der Bau­zeit geöffnet.

45.000 Fahr­zeuge täg­lich betroffen

Der knapp zwei Kilo­me­ter lange Tun­nel ist eine der wich­tigs­ten Nord-Süd-Ach­sen Düs­sel­dorfs und wird täg­lich von rund 45.000 Fahr­zeu­gen genutzt. Ein Teil der Sperr­zeit liegt bewusst in den Oster­fe­rien (30. März bis 12. April), um die Belas­tung zu reduzieren.

Wäh­rend der Voll­sper­rung setzt die Stadt auf fest­ge­legte Alter­na­tiv­rou­ten. Der Ver­kehr soll unter ande­rem über Fischer­straße, Kai­ser­straße, Ber­li­ner Allee und Cor­ne­li­us­straße, über Mero­win­ger­straße und Fried­rich­straße sowie über den Last­ring geführt wer­den. Als groß­räu­mige Nord-Süd-Umfah­rung die­nen Dan­zi­ger Straße, Hein­rich-Erhardt-Straße, Süd­ring und Last­ring. Für Fahr­zeuge unter 3,5 Ton­nen wird zusätz­lich eine Route über die Theo­dor-Heuss-Brü­cke und den Rhein­al­lee­tun­nel ausgeschildert.

Ampel­schal­tun­gen ent­lang die­ser Stre­cken wer­den ange­passt, Hin­weis­ta­feln infor­mie­ren über emp­foh­lene Rou­ten. Gleich­wohl rech­net die Stadt damit, dass sich der Ver­kehr auch auf wei­tere Stra­ßen ver­tei­len wird.

Die Sper­rung wird zudem für regu­läre War­tungs­ar­bei­ten und den wei­te­ren Ein­bau einer ener­gie­spa­ren­den LED-Beleuch­tung genutzt. Bis zum Düs­sel­dor­fer Mara­thon am 26. April soll die Bau­stel­len­ein­rich­tung am Rhein­ufer weit­ge­hend zurück­ge­baut sein.

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