
#LEBEN © Polizei Düsseldorf
Mit rund 25 Einsatzkräften hat die Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Düsseldorf am Donnerstag, 18. Juli, von 7 bis 21 Uhr das Stadtgebiet unter die Lupe genommen. 113 Fahrzeuge sowie zwei Fußgänger wurden kontrolliert – mit teils kuriosen, teils ernsten Ergebnissen.
Die zwei Fußgänger waren bei Rot über eine Ampel gegangen und wurden entsprechend zur Kasse gebeten. Dasselbe Vergehen leisteten sich fünf Radfahrende, zwei Autofahrer und ein Lkw-Fahrer. Fünf weitere Verkehrsteilnehmer hielten während der Fahrt ihr Smartphone in der Hand und wurden ebenfalls angehalten und sanktioniert.
Besonders aufwendig gestaltete sich ein Einsatz in Benrath: Ein Radfahrer sollte angehalten werden, weil er eine Fußgängerzone befuhr – doch der 53-jährige Düsseldorfer dachte nicht daran, sich dem Beamten zu fügen. Er beleidigte den Polizisten, ignorierte dessen Haltezeichen und versuchte zu flüchten. Als der Beamte ihn festhielt, schlug er um sich und versuchte sich loszureißen. Nun erwartet ihn eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Widerstands und der Beleidigung.
Spezialisten des Verkehrsdienstes stoppten zudem einen Kleintransporter aus den Niederlanden. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad transportierte das Fahrzeug Obst, Gemüse und Tiefkühlfisch – ohne ausreichende Kühlung. Die Kartons mit dem Fisch waren bereits deutlich sichtbar aufgeweicht, die Oberflächentemperatur des obersten Fischkartons maß bereits 29 Grad. Das Amt für Umwelt und Verbraucherschutz wurde hinzugezogen und ordnete die sofortige Vernichtung des aufgetauten Fisches an; für die übrige Ladung und den Transport wurden weitere Maßnahmen getroffen.
Bei der Kontrolle eines weiteren Pkw ergab sich der Verdacht einer technischen Veränderung, die einen gefährlichen Mangel darstellen könnte. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und wird einem Sachverständigen vorgeführt. Fahrer und Halter müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen.

