Christiane (v.I.) und Barbara Oxenfort sowie Bürgermeister Josef Hinkel bei der Enthüllung der Engelbert-Oxenfort-Plakette

Chris­tiane (v.I.) und Bar­bara Oxen­fort sowie Bür­ger­meis­ter Josef Hin­kel bei der Ent­hül­lung der Engelbert-Oxenfort-Plakette

 

Ein bewe­gen­der Moment für den Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val: Am Frei­tag wurde im Hof der Wein­stube „En de Canon” in der Zoll­straße die Engel­bert-Oxen­fort-Gedenk­pla­kette fei­er­lich ent­hüllt. Zahl­rei­che Weg­ge­fähr­ten, Freunde und Kar­ne­va­lis­ten waren gekom­men, um gemein­sam das Andenken an einen Mann zu wür­di­gen, der den Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val über Jahr­zehnte hin­weg wie kaum ein ande­rer geprägt hat.

Engel­bert Oxen­fort war 1978 Prinz Kar­ne­val und stand 22 Jahre lang als Prä­si­dent an der Spitze der Prin­zen­garde Blau-Weiss. 1984 initi­ierte er die Ver­lei­hung der Gol­de­nen Prit­sche, mit der seit­her Per­sön­lich­kei­ten wie Alt­bun­des­prä­si­dent Wal­ter Scheel, Ex-Außen­mi­nis­ter Hans-Diet­rich Gen­scher und Diri­gent Jus­tus Frantz aus­ge­zeich­net wur­den. Als CC-Prä­si­dent führte er die Prin­zen­paar­kü­rung ein und rief den Kin­der- und Jugend­um­zug ins Leben, der heute Euro­pas größ­ter sei­ner Art ist. Die jun­gen Jecken nann­ten ihn lie­be­voll „Papa Karneval”.

Der För­der­ver­ein Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val e.V. (FDK) hat mit der Pla­kette nun einen dau­er­haf­ten Erin­ne­rungs­ort geschaf­fen – direkt an der Mauer des tra­di­ti­ons­rei­chen Wein­hau­ses „En de Canon”, nur wenige Schritte vom Haus des Kar­ne­vals ent­fernt. Gestal­tet wurde die Pla­kette vom Künst­ler Alex­an­der Moisa, die Umset­zung über­nahm die Kunst­gie­ße­rei Schmäke, die Stein­metz­ar­bei­ten führte Mar­mor Kem­mann aus.

Mög­lich wurde das Pro­jekt durch die groß­zü­gige Unter­stüt­zung der Volks­bank Düsseldorf/Neuss eG, der Bau­fi­nan­zie­rung Boris Tasch und Oskar Tasch-Schott GbR sowie des Corps à la Suite der Prin­zen­garde der Stadt Düs­sel­dorf „Blau-Weiss” e.V. – Leib­garde der Prin­zes­sin Venetia.

Bür­ger­meis­ter Josef Hin­kel, zugleich Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins, hielt die Anspra­che und wür­digte Oxen­forts Ver­dienste um Brauch­tum und Jugend­ar­beit im Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val. Auch Oxen­forts Töch­ter Bar­bara und Chris­tiane nah­men an der Fei­er­stunde teil.

Mit der Pla­kette bleibt Engel­bert Oxen­fort dort prä­sent, wo sein Wir­ken begann: in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt, deren ech­ter Jong er zeit­le­bens war.