
Benrather Rathaus © LB / Olaf Oidtmann
Die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Benrather Rathauses wird voraussichtlich Ende April 2026 abgeschlossen. Ursprünglich war die Fertigstellung für Dezember 2025 vorgesehen, musste jedoch aufgrund externer und projektbedingter Faktoren verschoben werden. Der Wiedereinzug der Nutzer ist für Mai 2026 geplant.
Das 1906 errichtete Gebäude, das unter anderem die Bezirksvertretung 9, das Bürgerbüro Benrath und ein Trauzimmer beherbergt, wird seit mehreren Jahren grundlegend instand gesetzt. Verzögerungen entstanden unter anderem durch die Insolvenzen mehrerer beauftragter Fachfirmen, Lieferengpässe sowie die Kündigung eines ausführenden Unternehmens. Trotz verschiedener Beschleunigungsmaßnahmen konnten diese Ausfälle nur teilweise kompensiert werden.
Die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes erfordert einen hohen planerischen Aufwand. Historische Bausubstanz, moderne technische Anforderungen, Energieeffizienz und Barrierefreiheit müssen dabei sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Das Amt für Gebäudemanagement arbeitet nach eigenen Angaben intensiv daran, die verbleibenden Arbeiten effizient abzuschließen.
Die Maßnahmen umfassen unter anderem die Instandsetzung der Natursteinfassade, die Erneuerung historischer Fenster sowie umfangreiche Arbeiten im Inneren des Gebäudes. Leitungs- und Versorgungssysteme werden vollständig modernisiert, Feuchtigkeitsschäden beseitigt und die Barrierefreiheit verbessert. Zudem wird das Rathaus an das Fernwärmenetz angeschlossen. Nach Abschluss der Arbeiten sollen auch die Außenanlagen nach historischen Vorlagen wiederhergestellt werden.


