Ordnungsamt am Altweiber © Lokalbüro

Ord­nungs­amt am Alt­wei­ber © Lokalbüro

 

Das Glas­ver­bot in der Kar­ne­vals­hoch­burg zeigt auch in die­sem Jahr posi­tive Wirkung.

Bis 15 Uhr an Alt­wei­ber wur­den keine Schnitt­ver­let­zun­gen gemel­det. (2025: 0). Da das Ver­bot noch bis Veil­chen­diens­tag gilt, erwar­ten die Ver­ant­wort­li­chen, dass die Aktion “scher­ben­freie Alt­stad” auch in den kom­men­den Tagen zur Sicher­heit und Ord­nung beiträgt.

Inner­halb der Ver­bots­zone wur­den 31 Ver­stöße (2025: 20) gegen das Glas­ver­bot fest­ge­stellt. Die meis­ten Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Stra­ßen­kar­ne­vals an Alt­wei­ber waren gut infor­miert und ver­zich­te­ten auf die Glas­fla­schen und Glä­ser. Wer den­noch Glas mit­führte, konnte den Inhalt in bio­lo­gisch abbau­bare Becher aus Mais­stär­ke­mehl umfül­len, die an den Sperr­stel­len bereit­ge­stellt wur­den. Das Glas­ver­bot gilt noch bis Kar­ne­vals­frei­tag, 13. Februar, 5 Uhr, und von Kar­ne­vals­sonn­tag, 15. Februar, 12 Uhr, bis Veil­chen­diens­tag, 17. Februar, 5 Uhr.

Die Feu­er­wehr, die rund 150 zusätz­li­che Kräfte im Ein­satz hatte, zog am Nach­mit­tag von Alt­wei­ber fol­gende Bilanz: Die Ein­satz­kräfte im Ret­tungs­dienst muss­ten bis 15 Uhr 6 Jugend­li­che unter 18 Jah­ren (2025: 5) wegen über­mä­ßi­gen Kon­sums von Alko­hol behan­deln. Ins­ge­samt wur­den 33 (2025: 21) Men­schen in den Unfall­hil­fe­stel­len ver­sorgt – eine Per­son (2025: 0) musste ins Kran­ken­haus gebracht wer­den. Von den Behand­lun­gen in den Unfall­hil­fe­stel­len waren 25 (2025: 18) Baga­tell­ver­let­zun­gen und 6 (2025: 2) mit­tel­schwere Fälle. Im gesam­ten Stadt­ge­biet wur­den im Zeit­raum von 7 bis 15 Uhr 185 (2025: 194) Ein­sätze durch die Leit­stelle der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf dis­po­niert, davon waren 166 (2025: 174) Ret­tungs­dien­st­ein­sätze und Kran­ken­trans­porte zu bewäl­ti­gen. 19 (2025: 20) Mal rück­ten Feu­er­wehr­ein­hei­ten zu Brand­ein­sät­zen und tech­ni­schen Hil­fe­leis­tun­gen aus.

Das Ord­nungs­amt war mit zahl­rei­chen Kräf­ten im Ein­satz, dar­un­ter Mit­ar­bei­tende des Ord­nungs- und Ser­vice­diens­tes, der Ver­kehrs­über­wa­chung sowie eines Security-Unternehmens.

Bis 15 Uhr wur­den 434 (2025: 226) Mal Jugend­schutz­kon­trol­len durch­ge­führt, von denen 121 (2025: 66) Jugend­li­che den uner­laubt mit­ge­führ­ten Alko­hol frei­wil­lig ver­nich­te­ten. 45 Min­der­jäh­rige (2025: 40) wur­den beim Rau­chen erwischt. 7 (2025: 15) Wild­pin­k­ler wur­den erwischt und wer­den in Kürze Post vom Ord­nungs­amt bekom­men. Auf sie war­tet ein Buß­geld in Höhe von 150 Euro plus Ver­wal­tungs­ge­büh­ren – eine teure Erleich­te­rung. Kein Gas­tro­nom (2025: 2) musste ermahnt wer­den, seine trotz Ver­bots auf­ge­baute Ter­rasse wie­der einzuräumen.