Die Düs­sel­dor­fer Alt­stadt bekommt eine neue künst­le­ri­sche Facette: Am heu­ti­gen Don­ners­tag­abend eröff­net der Künst­ler Wolf­gang Wim­hö­fer um 18 Uhr seine Aus­stel­lung „Tal­king Hydrants“ in der Kreuz­her­ren­Ecke. Der tra­di­ti­ons­rei­che Ort, seit mehr als sie­ben Jahr­zehn­ten ein Treff­punkt der loka­len Kunst­szene, wird damit erneut zur Bühne für ein Pro­jekt, das klas­si­sche Foto­gra­fie mit zeit­ge­nös­si­scher digi­ta­ler Pra­xis verbindet.

Im Mit­tel­punkt der Aus­stel­lung ste­hen Hydran­ten – ein auf den ers­ten Blick unschein­ba­res Ele­ment des urba­nen Raums, das Wim­hö­fer und wei­tere betei­ligte Foto­gra­fen bewusst in den Fokus rücken. Die gezeig­ten Arbei­ten stam­men von unter­schied­li­chen Urhe­bern und wer­den kura­to­risch zu einem gemein­sa­men Werk­zu­sam­men­hang ver­dich­tet. So ent­steht ein viel­schich­ti­ges Bild der Stadt, das All­täg­li­ches neu les­bar macht und den Blick für Details schärft.

Einladung zur Ausstellung

Über die rein ana­loge Prä­sen­ta­tion hin­aus setzt die Aus­stel­lung auf digi­tale Erwei­te­run­gen. Die Werke sind über Platt­for­men wie Open­Sea sowie das dezen­trale Spei­cher­sys­tem IPFS mit­ein­an­der ver­netzt. Damit greift Wim­hö­fer aktu­elle Ent­wick­lun­gen der Kunst­welt auf, in der Block­chain-Tech­no­lo­gien und digi­tale Archi­vie­rung zuneh­mend an Bedeu­tung gewinnen.

Zugleich prä­sen­tiert der Künst­ler sein Kon­zept „UR&P – Urbane Refle­xion & Pro­duk­tion“. Die­ses knüpft an die Idee der Soziale Plas­tik an und ver­steht Kunst als offe­nen, gesell­schaft­li­chen Pro­zess. Besu­cher sind aus­drück­lich ein­ge­la­den, sich aktiv ein­zu­brin­gen: Wäh­rend der Lauf­zeit der Aus­stel­lung wer­den Bei­träge aus dem Publi­kum gesam­melt und in das Pro­jekt inte­griert. Die Aus­stel­lung ent­wi­ckelt sich damit kon­ti­nu­ier­lich wei­ter und über­schrei­tet die klas­si­sche Grenze zwi­schen Künst­ler und Betrachter.

„Tal­king Hydrants“ ist vom 27. März bis zum 19. April zu sehen. Geöff­net ist täg­lich außer mon­tags ab 17 Uhr. Die Kreuz­her­ren­Ecke bleibt damit ein leben­di­ger Ort für künst­le­ri­schen Aus­tausch – und zeigt, wie sich Tra­di­tion und Inno­va­tion in der Düs­sel­dor­fer Kunst­szene ver­bin­den lassen.

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