Den Spe­zia­lis­ten enging nichts © Lokalbüro

 

Nach dem soge­nann­ten „Car-Frei­tag“ am ver­gan­ge­nen Kar­frei­tag hat die Poli­zei in Düs­sel­dorf eine umfang­rei­che Bilanz ihrer Kon­trol­len gezo­gen. Schwer­punkt der Maß­nah­men war die Innen­stadt rund um den Cor­ne­li­us­platz und die Königs­al­lee, wo sich tra­di­tio­nell die Tuning- und Poser­szene trifft.

Zwi­schen 13 und 19 Uhr kon­trol­lier­ten meh­rere Dut­zend Ein­satz­kräfte mehr als 130 Fahr­zeuge und deren Fah­rer. Die Aktion war Teil einer lan­des­wei­ten Initia­tive gegen Raser, ille­ga­les Tuning und auf­fäl­li­ges Fahr­ver­hal­ten. Trotz der bekann­ten Kon­trol­len zog das son­nige Wet­ter zahl­rei­che Sze­ne­mit­glie­der auf die „Kö“, beglei­tet von vie­len Schaulustigen.

Die Bilanz fällt deut­lich aus: Die Beam­ten fer­tig­ten fünf Straf­an­zei­gen und ord­ne­ten in zwei Fäl­len Blut­pro­ben an, nach­dem der Ver­dacht bestand, dass Fah­rer unter Dro­gen­ein­fluss stan­den. Zudem wur­den fünf Fahr­zeuge sicher­ge­stellt, um sie tech­nisch begut­ach­ten zu lassen.

Auch im Bereich der Ord­nungs­wid­rig­kei­ten ver­zeich­nete die Poli­zei zahl­rei­che Ver­stöße. Ins­ge­samt wur­den 39 Anzei­gen geschrie­ben und in 43 Fäl­len Ver­war­nungs­gel­der erho­ben. Beson­ders gra­vie­rend fiel das Ergeb­nis der Geschwin­dig­keits­kon­trol­len aus: Hier regis­trier­ten die Ein­satz­kräfte 1462 Verstöße.

Nach Anga­ben der Poli­zei reagierte der Groß­teil der kon­trol­lier­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer ruhig und zeigte Ver­ständ­nis für die Maß­nah­men. Die Beam­ten beto­nen, dass die Ver­kehrs­si­cher­heit in der Lan­des­haupt­stadt oberste Prio­ri­tät habe. Gegen rück­sichts­lo­ses Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr gehe man wei­ter­hin kon­se­quent vor. Für Raser, Poser und ille­ga­les Tuning gelte unver­än­dert eine klare Linie: Null Toleranz.