Monika Lehmhaus © Daniel Senzek, Deutsche Oper am Rhein

Monika Lehm­haus © Daniel Sen­zek, Deut­sche Oper am Rhein

 

Von Gabriele Schreckenberg

Ihren 70. Geburts­tag hat sie nicht mehr fei­ern kön­nen: Am Oster­sonn­tag, dem 5. April, ist Monika Lehm­haus im Alter von 69 Jah­ren gestorben.

Die gebür­tige Hei­del­ber­ge­rin, die mit ihrem Ehe­mann und ihren drei Kin­dern seit Jahr­zehn­ten in Düs­sel­dorf-Nie­der­kas­sel zu Hause war, enga­gierte sich stets als lei­den­schaft­li­che Strei­te­rin für Sport und Kul­tur. Dabei war Monika Lehm­haus eine Libe­rale aus tiefs­ter Überzeugung.

In den 1990er-Jah­ren war sie Kreis­vor­sit­zende der FDP, Mit­glied der Bezirks­ver­tre­tung 04 sowie von 2004 bis 2024 Rats­mit­glied für ihre Par­tei. 1990 grün­dete sie gemein­sam mit ihrer Par­tei­kol­le­gin Dr. Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann die „Libelle“, einen libe­ra­len Gesprächs­kreis für Frauen, der zahl­rei­che Vor­trags­ver­an­stal­tun­gen organisierte.

Sport und Kul­tur lagen ihr am Herzen

Sport und Kul­tur waren ihre gro­ßen Ste­cken­pferde. Auch die Deut­sche Oper am Rhein, deren Freun­des­kreis sie seit drei Jah­ren als Vor­sit­zende ange­hörte, trau­ert um sie. Sie liebte die Oper und die Ton­halle und betonte immer wie­der, wie gut sie dort im Kon­zert oder in der Oper ent­span­nen konnte.

Die Ent­wick­lung des Brei­ten­sports lag ihr beson­ders am Her­zen. Uner­müd­lich setzte sie sich für bes­sere Sport­stät­ten, Schwimm­bä­der und eine moder­nere Infra­struk­tur ein.

Was den Men­schen Monika Lehm­haus aus­machte, lässt sich nur unvoll­stän­dig beschrei­ben. Sie war von gro­ßer Herz­lich­keit geprägt, ging offen und völ­lig unei­tel auf andere zu und setzte sich mit Nach­druck für Düs­sel­dorf ein.

Die stell­ver­tre­tende FDP-Kreis­vor­sit­zende Dr. Chris­tine Rach­ner sagte über sie: „Sie war eine begeis­terte Groß­mutter und liebte ihre Enkel­kin­der über alles.“

Neben ihrer poli­ti­schen Arbeit war Monika Lehm­haus vor allem ein Familienmensch.

Ihr Lebens­motto – „Es kommt, wie es kommt, und es ist noch immer gut gegan­gen“ – hallt am Ende nach. Es bleibt als Erin­ne­rung an eine lie­bens­werte und beein­dru­ckende Frau.