Eröffnung Landesgartenschau © Stadt Neuss/ C. Tritschler

Eröff­nung Lan­des­gar­ten­schau Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst und Rei­ner Breuer © Stadt Neuss/ C. Tritschler

 

Mit viel Pro­mi­nenz und noch mehr Erwar­tun­gen ist am Don­ners­tag die Lan­des­gar­ten­schau in Neuss eröff­net wor­den. Bis Mitte Okto­ber soll das Groß­ereig­nis nicht nur hun­dert­tau­sende Besu­cher anzie­hen, son­dern vor allem eines leis­ten: der Stadt lang­fris­tig ein neues grü­nes Zen­trum verschaffen.

Den offi­zi­el­len Start­schuss gab Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Rei­ner Breuer. Beglei­tet wurde Wüst von Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Silke Gori­ßen. Auf dem Gelände der frü­he­ren Galopp­renn­bahn ist in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren ein groß­flä­chi­ger Park ent­stan­den – das Herz­stück der Schau.

Wüst zeigte sich beein­druckt vom Tempo und Umfang der Ent­wick­lung: „Es ist beein­dru­ckend, was die Lan­des­gar­ten­schau Neuss in den letz­ten zwei Jah­ren auf die Beine gestellt hat.“ Das Pro­jekt bringe Men­schen zusam­men, belebe die Stadt und schaffe Orte mit Aufenthaltsqualität.

Tat­säch­lich ist der neue Bür­ger­park weit mehr als eine tem­po­räre Kulisse: Er soll dau­er­haft als Nah­erho­lungs­ge­biet die­nen – mit tau­sen­den neu gepflanz­ten Bäu­men, groß­zü­gi­gen Wie­sen­flä­chen sowie Sport- und Freizeitangeboten.

Auch Bür­ger­meis­ter Breuer stellte den lang­fris­ti­gen Nut­zen her­aus. Die Gar­ten­schau sei „weit mehr als ein Ver­an­stal­tungs­for­mat – sie ist ein Motor für Stadt­ent­wick­lung, Lebens­qua­li­tät und Zusam­men­halt“. Mit Pro­jek­ten wie dem neu­ge­stal­te­ten Wen­ders­platz oder dem „Cam­pus Zukunft“ werde die Ent­wick­lung über das eigent­li­che Gelände hin­aus sichtbar.

Ein deut­li­ches Signal setzte die Lan­des­re­gie­rung zudem finan­zi­ell: Noch vor der Eröff­nung über­reichte Wüst einen För­der­be­scheid über rund 6,3 Mil­lio­nen Euro. Das Geld stammt aus Mit­teln für den Struk­tur­wan­del im Rhei­ni­schen Revier und soll die dau­er­hafte Ent­wick­lung der Grün­flä­chen sichern. Ziel ist es, das Areal als „grüne Lunge“ der Stadt zu eta­blie­ren – mit öko­lo­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Effek­ten über die Lauf­zeit der Schau hinaus.

Neben Stadt­ent­wick­lung und Kli­ma­an­pas­sung rückt auch die Land­wirt­schaft in den Fokus. Im eigens ein­ge­rich­te­ten „Forum Land­wirt­schaft“ prä­sen­tie­ren Ver­bände und Orga­ni­sa­tio­nen ihre Arbeit. Besu­cher kön­nen dort Ein­bli­cke in moderne Pro­duk­tion, Nach­hal­tig­keit und regio­nale Wert­schöp­fung gewinnen.

Zum Auf­takt setzte die Stadt auf ein brei­tes Pro­gramm: Füh­run­gen, Mit­ma­ch­an­ge­bote und ein abend­li­ches Street­food-Fes­ti­val lock­ten zahl­rei­che Gäste auf das Gelände. Zwi­schen Globe-Thea­ter, Alter Wett­halle und neu gestal­te­ten Frei­flä­chen wurde der Beginn der Gar­ten­schau in fast fes­ti­val­ar­ti­ger Atmo­sphäre gefeiert.

Die Lan­des­gar­ten­schau steht unter dem Motto „Neuss – wie noch nie“ und läuft bis zum 11. Okto­ber. Sie soll zei­gen, wie sich eine ehe­ma­lige Renn­bahn in einen moder­nen Stadt­park ver­wan­deln lässt – und wie aus einem Groß­pro­jekt ein dau­er­haf­ter Mehr­wert für eine ganze Region entsteht.

Alle Infor­ma­tio­nen zur Lan­des­gar­ten­schau Neuss 2026 gibt es auf der Web­site: https://www.landesgartenschau-neuss.de

 

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