Henkel Stutenpreis 2025 © LB / Olaf Oidtmann

Hen­kel Stu­ten­preis 2025 © LB / Olaf Oidtmann

 

Am kom­men­den Sams­tag steht die Galopp­renn­bahn Düs­sel­dorf ganz im Zei­chen der Frauen. Mit dem Finale des tra­di­ti­ons­rei­chen „Wirns­ho­fer-Preis der Per­len­kette“ und dem hoch­ka­rä­tig besetz­ten Hen­kel-Stu­ten­preis erwar­tet die Besu­cher ein Renn­tag, der sport­li­che Klasse und Unter­hal­tung mit­ein­an­der verbindet.

Bereits im zwei­ten Ren­nen des Tages rich­tet sich der Blick auf das große Finale der Renn­se­rie für weib­li­che Rei­te­rin­nen. Im soge­nann­ten SYOSS-Ren­nen ent­schei­det sich, wer die begehrte Per­len­kette gewinnt – und die Aus­gangs­lage könnte kaum span­nen­der sein. Janina Boy­sen und Michaela Mala­cova füh­ren punkt­gleich mit jeweils zehn Zäh­lern, dicht gefolgt von Sybille Vogt, die mit sechs Punk­ten noch alle Chan­cen besitzt. Rechen­spiele sind aus­drück­lich erlaubt: Gewinnt Vogt und wird Boy­sen Zweite, käme es zum erst zwei­ten Unent­schie­den in der über 60-jäh­ri­gen Geschichte die­ses Wett­be­werbs. Auch im Fall eines zwei­ten Plat­zes von Mala­cova bei gleich­zei­ti­gem Sieg von Vogt würde es eng – dann hätte die Tsche­chin auf­grund der bes­se­ren Gesamt­plat­zie­run­gen die Nase vorn. Dahin­ter hof­fen wei­tere Rei­te­rin­nen wie Lilli-Marie Engels oder Nina Baltromei auf eine Überraschung.

Die Sie­ger­eh­rung über­nimmt eine echte Ikone des Renn­sports: Vicky Fur­ler, die den Wett­be­werb selbst gleich fünf­mal gewann. Gemein­sam mit San­dra und Sascha Hall­wass vom Juwe­lier Wirns­ho­fer über­reicht sie die begehrte Trophäe.

Sport­li­cher Höhe­punkt ist anschlie­ßend der Hen­kel-Stu­ten­preis, das vierte Ren­nen des Tages um 15.15 Uhr. In dem mit 30.000 Euro dotier­ten Lis­ten­ren­nen über 1.600 Meter tref­fen zehn drei­jäh­rige Stu­ten auf­ein­an­der – viele von ihnen mit Per­spek­ti­ven für die gro­ßen Klas­si­ker der Sai­son wie die Ger­man 1.000 Gui­neas oder den Hen­kel-Preis der Diana.

Beson­de­res Augen­merk gilt der amtie­ren­den Win­ter­kö­ni­gin Als­ter­perle aus dem Gestüt Rött­gen, die als eine der Favo­ri­tin­nen ins Ren­nen geht. Doch auch die Kon­kur­renz ist stark: „Believe in Me“ aus dem Stall von Trai­ne­rin Sarah Weis sowie „Fast Angel“ von Wal­de­mar Hickst haben bereits über­zeu­gende Leis­tun­gen gezeigt. Hickst bringt mit „Plain Vanilla“ zudem eine zweite Star­te­rin ins Ren­nen, die aller­dings eine deut­li­che Stei­ge­rung benö­tigt. Kom­plet­tiert wird das deut­sche Auf­ge­bot unter ande­rem durch Aida, Fine Bubbles und Salonglaenzende.

Inter­na­tio­nale Würze erhält das Ren­nen durch drei Gäste aus Frank­reich. Star­lit Destiny reist mit dem erfah­re­nen Jockey Ioritz Men­dizabal an, wäh­rend Moon­la­bel und Indif­fe­rente eben­falls ambi­tio­nierte Ver­tre­te­rin­nen ihrer Ställe sind. Letz­tere steht im Besitz der renom­mier­ten Gebrü­der Wert­hei­mer, die als Eigen­tü­mer des Mode­kon­zerns Cha­nel auch im Galopp­sport seit Jah­ren eine feste Größe sind.

Neben dem Sport setzt der Renn­tag auf ein umfang­rei­ches Rah­men­pro­gramm. Fami­lien erwar­tet ein brei­tes Ange­bot: Kin­der kön­nen beim Huf­ei­sen-Bas­teln eigene Glücks­brin­ger gestal­ten, Pony­rei­ten gehört ebenso dazu wie das Kin­der­land. Schnell­zeich­ner Rick sorgt mit indi­vi­du­el­len Kari­ka­tu­ren für blei­bende Erin­ne­run­gen. Der Ein­lass beginnt um 12 Uhr, das erste Ren­nen star­tet um 13.30 Uhr. Für einen stim­mungs­vol­len Aus­klang sorgt Live-Musik eines Singer-Songwriters.

Auch für Wett­freunde bie­tet der Tag Anreize. Zwei­mal wird eine Garan­tie-Aus­zah­lung von 10.000 Euro ange­bo­ten, unter ande­rem in der V4-Wette der letz­ten vier Ren­nen sowie in der Vie­rer­wette im sechs­ten Rennen.

Der Düs­sel­dor­fer Gra­fen­berg ver­spricht damit einen Renn­tag, der sport­lich wie atmo­sphä­risch Maß­stäbe set­zen könnte – mit Frauen im Mit­tel­punkt und hoch­klas­si­gem Galopp­sport auf der Bahn.

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