Stadtdirektor und Feuerwehr-Dezernent Burkhard Hintzsche (m.) ehrte am Mittwoch, 6. Mai 2026, gemeinsam mit Feuerwehr-Chef David von der Lieth (4.v.l.v.) die Feuerwehrmänner für ihr langjähriges Engagement.  © Landeshauptstadt Düsseldorf/Meike Schrömbgens

Stadt­di­rek­tor und Feu­er­wehr-Dezer­nent Burk­hard Hintzsche (m.) ehrte am Mitt­woch, 6. Mai 2026, gemein­sam mit Feu­er­wehr-Chef David von der Lieth (4.v.l.v.) die Feu­er­wehr­män­ner für ihr lang­jäh­ri­ges Enga­ge­ment. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Meike Schrömbgens

 

Fei­er­stunde im Rat­haus: Berufs­feu­er­wehr und Werk­feu­er­wehr Hen­kel wer­den für 25 und 35 Jahre Dienst aus­ge­zeich­net – Ober­bür­ger­meis­ter Kel­ler mel­det sich per Video

Im Jan-Wel­lem-Saal des Düs­sel­dor­fer Rat­hau­ses hat Stadt­di­rek­tor und Feu­er­wehr­de­zer­nent Burk­hard Hintzsche am Mitt­woch 16 Feu­er­wehr­leute für ihre lang­jäh­rige Treue zur Feu­er­wehr aus­ge­zeich­net. Neun Ein­satz­kräfte erhiel­ten das Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Gold für 35 Jahre Zuge­hö­rig­keit, sie­ben wei­tere wur­den mit dem Ehren­zei­chen in Sil­ber für 25 Jahre Dienst geehrt.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler wandte sich mit einer Video­bot­schaft an die Geehr­ten und dankte ihnen für ihren Ein­satz. Anschlie­ßend blickte Hintzsche gemein­sam mit Feu­er­wehr­chef David von der Lieth auf prä­gende Ein­sätze der ver­gan­ge­nen Jahre zurück.

„Zu jeder Tages­zeit sind unsere Feu­er­wehr­frauen und Feu­er­wehr­män­ner für die Sicher­heit der Düs­sel­dor­fer Bevöl­ke­rung im Ein­satz”, sagte Hintzsche bei der Ver­lei­hung. Beson­ders die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf habe bei der Rhein­kir­mes 2025 ein­drucks­voll bewie­sen, wozu sie in der Lage ist: Nach einem tra­gi­schen Unfall mit vie­len Ver­letz­ten seien die Ret­tungs­kräfte in nur weni­gen Minu­ten vor Ort gewe­sen und hät­ten trotz unüber­sicht­li­cher Lage alle Pati­en­ten versorgt.

Auch an einen schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf dem Ken­ne­dy­damm erin­nerte Hintzsche in sei­ner Lau­da­tio. Das Trüm­mer­feld hatte sich über meh­rere hun­dert Meter erstreckt – trotz schnel­ler Hilfe star­ben drei Per­so­nen noch an der Ein­satz­stelle. Ein wei­te­res ein­präg­sa­mes Ereig­nis war ein Brand am Pfingst­mon­tag in Luden­berg: Schon auf der Anfahrt konn­ten die Kräfte das Feuer bestä­ti­gen. Wegen Ein­sturz­ge­fahr löschte die Feu­er­wehr von außen – mit Erfolg, eine wei­tere Aus­brei­tung wurde verhindert.

Unter den Aus­ge­zeich­ne­ten befan­den sich auch zwei Feu­er­wehr­leute der Werk­feu­er­wehr von Hen­kel. „Die Werk­feu­er­weh­ren sind ein fes­ter Bestand­teil der Düs­sel­dor­fer Gefah­ren­ab­wehr”, betonte Hintzsche. Die enge Zusam­men­ar­beit mit der Berufs­feu­er­wehr spie­gele sich in einer guten und koope­ra­ti­ven Part­ner­schaft wider.

Feu­er­wehr­chef David von der Lieth nutzte die Gele­gen­heit für einen Aus­blick auf die Wei­ter­ent­wick­lung der Wehr: Viele Ein­satz­fahr­zeuge seien erneu­ert wor­den, dar­un­ter bereits die ers­ten neuen Lösch­fahr­zeuge für die Feuer- und Ret­tungs­wa­chen. Das Gerä­te­haus der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr in Kal­kum sei eröff­net wor­den, und die Fer­tig­stel­lung der neuen Feuer- und Ret­tungs­wa­che in Wers­ten stehe bevor.

 

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