Die Tucheninsel © Lokalbüro

Die Tuchen­in­sel © Lokalbüro

 

Die Ergeb­nisse der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung für die geplante Neu­ge­stal­tung der Tucht­in­sel an der Schadowstraße/Berliner Allee lie­gen vor. Bei der Auf­takt­ver­an­stal­tung am 14. April in den Räu­men der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer sowie in einer par­al­le­len Online-Betei­li­gung brach­ten zahl­rei­che Düs­sel­dor­fer ihre Ideen und Anre­gun­gen ein.

Die Bür­ger wün­schen sich vor allem hoch­wer­tige Archi­tek­tur, die sich ver­träg­lich in die Umge­bung ein­fügt. Außer­dem sol­len klar struk­tu­rierte Frei­räume die Auf­ent­halts­qua­li­tät ver­bes­sern und Kli­maaspekte berück­sich­tigt wer­den. Gefor­dert wurde zudem ein spür­ba­rer Mehr­wert für die Stadt­ge­sell­schaft – etwa durch eine aus­ge­wo­gene Mischung aus kom­mer­zi­el­len und nicht-kom­mer­zi­el­len Angeboten.

Die Ergeb­nisse flie­ßen nun in die Auf­ga­ben­stel­lung für ein Qua­li­fi­zie­rungs­ver­fah­ren ein, das der Pro­jekt­ent­wick­ler Mid­stad gemein­sam mit der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf aus­lobt und an dem inter­na­tio­nal renom­mierte Pla­nungs- und Archi­tek­tur­bü­ros teil­neh­men sol­len. Im Juni oder Juli 2026 sol­len die poli­ti­schen Gre­mien die Auf­ga­ben­stel­lung beschlie­ßen. Die voll­stän­dige Doku­men­ta­tion der Auf­takt­ver­an­stal­tung ist unter www.midstad-duesseldorf-tuchtinsel.de abrufbar.

Cor­ne­lia Zuschke, Bei­geord­nete für Pla­nen, Bauen, Woh­nen, Grund­stücks­we­sen und Mobi­li­tät, zeigte sich erfreut über die rege Betei­li­gung. Die zahl­rei­chen Rück­mel­dun­gen ermög­lich­ten es, den Pla­nungs­teams wert­volle Kennt­nisse und Per­spek­ti­ven aus dem Quar­tier mit­zu­ge­ben. Zuschke bezeich­nete das Vor­ha­ben als „abschlie­ßen­den Bau­stein des umfas­sen­den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­ses rund um den Kö-Bogen” und erwar­tet Ent­würfe für einen inno­va­ti­ven und zukunfts­wei­sen­den Stadtbaustein.

Am 15. Dezem­ber 2026 wer­den die ein­ge­reich­ten Ent­würfe öffent­lich prä­sen­tiert, bevor die abschlie­ßende Jury­sit­zung statt­fin­det. Anmer­kun­gen aus die­ser Prä­sen­ta­tion sol­len dem Preis­ge­richt als zusätz­li­che Grund­lage die­nen. Zwei Ver­tre­ter der Bür­ger­schaft beglei­ten den gesam­ten Pro­zess und neh­men auch an den Jury­sit­zun­gen teil. Im Anschluss ist eine öffent­li­che Aus­stel­lung der Ent­würfe geplant.

 

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