Die Fähre in Kaiserswerth © Christof Roche

Die Fähre in Kai­sers­werth © Chris­tof Roche

 

Von Gabriele Schreckenberg

Dass ein Spon­so­ring die Rhein­fähre Kai­sers­werth wirt­schaft­lich auf sichere Beine stel­len soll, ist in den Unter­la­gen für die Poli­tik nach­zu­le­sen – wel­ches Unter­neh­men dahin­ter­steckt, bleibt dort aller­dings offen. Das Lokal­büro Düs­sel­dorf erfuhr bereits am Frei­tag, 11. Juni, aus siche­rer Quelle: Es han­delt sich um Uber. Eine Anfrage an die Rhein­bahn vom sel­ben Mor­gen blieb unbeantwortet.

Die Rhei­ni­sche Post berich­tet heute eben­falls über den Deal – und hat offen­bar die Bestä­ti­gung bekom­men, die uns ver­wehrt blieb. Ein Rhein­bahn-Spre­cher wird dort zitiert: Es sei gelun­gen, Uber als Spon­so­ring­part­ner zu gewin­nen. Das Unter­neh­men habe in den Gesprä­chen gro­ßes Inter­esse daran gezeigt, zum Erhalt der für die Region wich­ti­gen Ver­bin­dung beizutragen.

Gerade den Nord­lich­tern der Stadt – und nicht nur ihnen, auch den Links­rhei­ni­schen – ist wich­tig, dass die Fähre über­haupt fährt. Am kom­men­den Don­ners­tag, 18. Juni, berät der Stadt­rat im Rat­haus über die Zukunft des Betriebs. Lang­fris­tig soll die Ver­bin­dung zwi­schen Meer­busch und Kai­sers­werth gesi­chert werden.