Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller mit Wenn die Rathausfahne plötzlich Punk trägt: Toten Hosen feiern Heimspiel-Wochenende © Lokalbüro

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler mit Wenn die Rat­haus­fahne plötz­lich Punk trägt: Toten Hosen fei­ern Heim­spiel-Wochen­ende © Lokalbüro

 

Ein Wap­pen­tier mit Nie­ten­look: Wer in die­sen Tagen am Düs­sel­dor­fer Rat­haus vor­bei­kommt, blickt nicht auf die gewohnte Stadt­flagge, son­dern auf einen ske­let­tier­ten Löwen im Band­logo-Stil der Toten Hosen. Mög­lich gemacht hat das Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler, der die Musi­ker am Don­ners­tag per­sön­lich emp­fing und gemein­sam mit ihnen die Son­der­fah­nen hisste.

Anlass ist das dop­pelte Heim­spiel der Band an die­sem Wochen­ende: Frei­tag und Sams­tag tritt die Gruppe vor aus­ver­kauf­tem Haus in der Düs­sel­dor­fer Arena auf. Zum Foto­ter­min vor dem Rat­haus waren Andi, Kud­del und Vom erschie­nen – bes­ter Laune und offen­kun­dig in ihrem Ele­ment, schließ­lich han­delt es sich für die Band um ein ech­tes Heim­spiel im Wort­sinn. Kel­ler nutzte die Gele­gen­heit für ein lau­ni­ges Bekennt­nis zur Ver­bun­den­heit zwi­schen Stadt und Band: Die Toten Hosen kämen eben immer wie­der und lie­ßen sich diese beson­dere Bezie­hung zu Düs­sel­dorf bei jeder Gele­gen­heit anmerken.

Nach dem Wochen­ende lan­den die Fah­nen nicht im Archiv, son­dern kom­men einem guten Zweck zugute: Signiert von der Band, sol­len sie zuguns­ten der Düs­sel­dor­fer Hilfs­or­ga­ni­sa­tion Fif­ty­fifty ver­stei­gert wer­den. Wer möchte, kann sich damit nicht nur ein Andenken an das Kon­zert­wo­chen­ende sichern, son­dern gleich­zei­tig ein sozia­les Pro­jekt in der Stadt unterstützen.

Das Rat­haus ist dabei nur einer von meh­re­ren Schau­plät­zen, an denen sich Düs­sel­dorf der­zeit in Hosen-Land ver­wan­delt. In der Alt­stadt hat sich die Haus­braue­rei Uerige als tra­di­tio­nel­ler Treff­punkt der Fan­ge­meinde eta­bliert – in die­sem Jahr mit einer Pre­miere: Erst­mals wird das Hosen Hell nicht in Bay­ern, son­dern direkt vor Ort im Sud­haus an der Rhein­straße unter­gä­rig gebraut. Nur wenige Schritte ent­fernt öff­net die städ­ti­sche Tou­rist­infor­ma­tion an bei­den Kon­zert­ta­gen als Pop-up-Fan­shop der Band, in dem exklu­siv ein T‑Shirt mit dem Schrift­zug „Düs­sel­dorf – Ich komme immer wie­der” und dem neuen Löwen-Motiv ver­kauft wird. Für zusätz­li­ches Pro­gramm rund um die Kon­zerte sorgt zudem Visit Düs­sel­dorf, das mit den in der Stadt bekann­ten DJs Jay­Jay und Fichli aufwartet.