
Symbolbild Festnahme durch Polizei
Polizei nimmt 43-Jährigen nach mutmaßlichem Aufbruch eines VW Caddy an der Berliner Allee fest
Düsseldorf. Aufmerksame Zeugen haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag dafür gesorgt, dass ein mutmaßlicher Autoaufbrecher nur wenig später von der Polizei gefasst werden konnte. Gegen 2.55 Uhr hatten Anwohner über den Notruf gemeldet, dass ein Mann an der Berliner Allee Ecke Steinstraße offenbar gerade in ein Fahrzeug eingebrochen war. Als der Tatverdächtige bemerkte, dass er beobachtet wurde, schwang er sich auf sein Fahrrad und flüchtete in Richtung Innenstadt.
Die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten fanden vor Ort einen VW Caddy vor, dessen Beifahrerscheibe eingeschlagen worden war. Der Innenraum des Fahrzeugs war durchwühlt worden. Ob dabei tatsächlich etwas entwendet wurde, ist bislang unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Da die Zeugen den Flüchtigen gut beschreiben konnten, leiteten die alarmierten Einsatzkräfte umgehend eine Nahbereichsfahndung ein. Diese führte zum Erfolg: Auf der Friedrich-Ebert-Straße konnten die Beamten einen Mann ausfindig machen, der auf die Beschreibung passte. Bei der Kontrolle des 43 Jahre alten Deutschen, der nach Polizeiangaben keinen festen Wohnsitz hat, stellten die Beamten einen sogenannten Nothammer sicher, wie er etwa zum Einschlagen von Autoscheiben verwendet werden kann. Bei der anschließenden Befragung verwickelte sich der Mann zudem in Widersprüche.
Der 43-Jährige ist der Polizei kein Unbekannter: Er ist bereits mehrfach wegen ähnlich gelagerter Delikte in Erscheinung getreten. Er wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen, unter anderem zu einer möglichen Beute aus dem aufgebrochenen Fahrzeug, dauern an.