Anton Fuchs © Lokalbüro
Die Gäste finden vor und nach der Veranstaltung immer Zeit für gute Gespräche © Lokalbüro
Anton Fuchs und Heribert Klein © Lokalbüro

Anton Fuchs zu Gast bei Heri­bert Klein im Mut­ter Ey Kunst-Café – Kunst­werk „Schwar­zes Gold“ fin­det noch wäh­rend der Ver­an­stal­tung einen neuen Besitzer

Im Mut­ter Ey Kunst-Café im Andreas Quar­tier wurde am Don­ners­tag, 17. Sep­tem­ber, wie­der „geklatscht“. Zum 29. Mal hatte Netz­wer­ker Heri­bert Klein zu sei­nem belieb­ten Kaf­fee-Klatsch ein­ge­la­den. Dies­mal stand der Köl­ner Künst­ler Anton Fuchs im Mit­tel­punkt des Gesprächs.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat sich der Kaf­fee-Klatsch zu einer Gesprächs­reihe ent­wi­ckelt, bei der Per­sön­lich­kei­ten aus Kunst, Kul­tur, Wirt­schaft und Gesell­schaft in beson­de­rer Atmo­sphäre zusam­men­kom­men. Auch dies­mal ging es nicht nur um den beruf­li­chen Wer­de­gang des Gas­tes. Heri­bert Klein sprach mit Anton Fuchs über Pri­va­tes, Beruf­li­ches und seine Zukunft.

Anton Fuchs, 1958 in Köln gebo­ren, ist als bil­den­der Künst­ler, Maler und Bild­hauer tätig. Bereits in den 1980er-Jah­ren ent­wi­ckelte er eigene künst­le­ri­sche Arbei­ten und beschäf­tigte sich unter ande­rem mit Relief-Col­la­gen und unter­schied­li­chen Mate­ria­lien. Spä­ter rückte auch die Ver­bin­dung von Wachs und Stahl in den Mit­tel­punkt sei­ner Arbeit.

Beson­ders eng ver­bun­den ist sein Name mit den Köl­ner Hein­zel­männ­chen. Gemein­sam mit der Künst­le­rin Heike Haupt ent­wi­ckelte Fuchs die „Heinz Welt“, eine Serie von Bronze-Skulp­tu­ren, die an ver­schie­de­nen Stel­len im Köl­ner Stadt­ge­biet zu fin­den sind. Die Figu­ren grei­fen die bekannte Köl­ner Hein­zel­männ­chen-Sage auf und ver­bin­den sie mit aktu­el­len Geschich­ten und Per­sön­lich­kei­ten der Stadt. Auch der Köl­ner Stadt-Anzei­ger berich­tete über die inzwi­schen zahl­rei­chen Figu­ren im öffent­li­chen Raum.

Die Hein­zel­männ­chen ste­hen bei Fuchs dabei nicht allein für die Köl­ner Tra­di­tion. Mit ver­schie­de­nen Pro­jek­ten wur­den die Bronze-Figu­ren auch mit sozia­lem Enga­ge­ment ver­bun­den. So ent­stand bei­spiels­weise gemein­sam mit Heike Haupt für die Initia­tive „Dat Hätz för Kölle“ eine Bronze-Skulp­tur zuguns­ten sozia­ler Pro­jekte für Kin­der und Jugendliche.

„Schwar­zes Gold“ sorgt für Über­ra­schung
Für einen beson­de­ren Moment sorgte beim 29. Kaf­fee-Klatsch ein Kunst­werk von Anton Fuchs mit dem Titel „Schwar­zes Gold“. Das Werk beschäf­tigt sich mit Kohle und Gold als Mate­ria­lien und fand bei den Gäs­ten sofort Aufmerksamkeit.

Meh­rere Anwe­sende inter­es­sier­ten sich für das Bild. Michael Jos­ten vom Auto­haus Jos­ten ent­schied sich schließ­lich spon­tan, das Werk direkt vom Künst­ler zu kau­fen. Doch damit nicht genug: Zusätz­lich zum Kauf­preis gab Jos­ten spon­tan eine Spende an UNICEF.

Heri­bert Klein freute sich über diese Ver­bin­dung von Kunst und sozia­lem Enga­ge­ment. Das Kunst­werk wurde damit noch wäh­rend des Kaf­fee-Klatschs ver­kauft und erhielt zugleich eine zusätz­li­che kari­ta­tive Komponente.

Die Ver­an­stal­tung bot anschlie­ßend noch aus­rei­chend Gele­gen­heit für Gesprä­che zwi­schen Künst­ler, Gast­ge­ber und den Gäs­ten. So wurde der Nach­mit­tag ein­mal mehr zu einer Mischung aus per­sön­li­chem Aus­tausch, Kunst und Begegnung.

Nächs­ter Kaf­fee-Klatsch im Novem­ber
Der nächste Kaf­fee-Klatsch ist bereits ter­mi­niert:  Am Don­ners­tag, 26. Novem­ber 2026, ist Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hintzsche zu Gast. Beginn ist um 15 Uhr im Mut­ter Ey Kunst-Café. Der Ein­tritt ist frei, eine Anmel­dung unter info@mutter-ey-cafe.de ist erforderlich.

 

Gold und Kohle © Lokalbüro

Gold und Kohle © Lokalbüro