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Neue Runde bei den Abstimm-Aschern: Treppe oder Aufzug?

Bei der neuen Runde der Abstimm-Ascher geht es um eine Entscheidung, die sich im Alltag immer wieder stellt: "In die zweite Etage über die Treppe oder mit dem Aufzug?". Standort: Rheinbahn-Haltestelle Rath-Mitte S an der Westfalenstraße. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz

Bei der neuen Runde der Abstimm-Ascher geht es um eine Ent­schei­dung, die sich im All­tag immer wie­der stellt: “In die zweite Etage über die Treppe oder mit dem Auf­zug?”. Stand­ort: Rhein­bahn-Hal­te­stelle Rath-Mitte S an der West­fa­len­straße. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz

Wer in Düs­sel­dorf seine Ziga­ret­ten­kippe ord­nungs­ge­mäß ent­sorgt, kann dabei künf­tig wie­der mit­re­den: Für die bei­den Abstimm-Ascher der Lan­des­haupt­stadt beginnt ab sofort die achte Fra­ge­runde. Dies­mal lau­tet die Frage, die sich im All­tag immer wie­der stellt: „In die zweite Etage über die Treppe oder mit dem Auf­zug?“ Die vor­he­rige Runde drehte sich um die Frage „Kaf­fee lie­ber mit Milch oder schwarz?“. Dabei hatte die Vari­ante mit Milch deut­lich die Nase vorn.

Ein Stand­ort bleibt, einer zieht um
Auch die Stand­orte der bei­den Behäl­ter ändern sich wie­der. Der Abstimm-Ascher in der Alt­stadt bleibt am Abgang zur U‑Bahn-Hal­te­stelle Hein­rich-Heine-Allee fest ver­an­kert. Der zweite Behäl­ter zieht dage­gen von Holt­hau­sen nach Rath um und steht dort ab sofort an der Rhein­bahn-Hal­te­stelle Rath-Mitte S bereit. So wer­den wei­ter­hin unter­schied­li­che Stadt­teile ein­be­zo­gen, und die rich­tige Ent­sor­gung von Ziga­ret­ten­kip­pen bleibt im All­tag präsent.

So funk­tio­niert die Abstim­mung mit Kippen
Auf jedem Abstim­ma­schen­be­cher steht eine Frage mit zwei mög­li­chen Ant­wor­ten. Je nach Ant­wort wird die linke oder die rechte Öff­nung genutzt, um die Kippe zu ent­sor­gen. Hin­ter einem trans­pa­ren­ten Sicht­feld zei­gen die ange­sam­mel­ten Ziga­ret­ten­stum­mel an, wel­che Ant­wort belieb­ter ist. Damit das Inter­esse erhal­ten bleibt, wer­den die Fra­gen alle paar Wochen ausgetauscht.

Klei­ner Rest, große Gefahr
Hin­ter der spie­le­ri­schen Idee steckt ein erns­tes Anlie­gen. Acht­los auf den Boden geschnippte Ziga­ret­ten­kip­pen sind nicht nur ein ästhe­ti­sches Pro­blem, son­dern auch eine ernst­hafte Bedro­hung für Umwelt und Gesund­heit. Der Fil­ter einer Ziga­rette ent­hält bis zu 700 teils sehr gif­tige Sub­stan­zen, dar­un­ter Arsen, Blei, Cad­mium, Ben­zol, Niko­tin und sogar radio­ak­ti­ves Polo­nium. Regen kann diese Stoffe aus­schwem­men, sodass sie in Umwelt und Gewäs­ser gelan­gen, sich dort anrei­chern und Lebe­we­sen sowie das Grund­was­ser schä­di­gen. Hinzu kommt: Der Fil­ter besteht aus Kunst­stoff, des­sen Reste als Mikro­plas­tik am Ende in die Nah­rungs­kette wan­dern können.

Kip­pen schnip­pen ist eine Ordnungswidrigkeit
Vie­len Rau­che­rin­nen und Rau­chern ist zudem nicht klar, dass das Weg­schnip­pen einer Ziga­ret­ten­kippe eine Ord­nungs­wid­rig­keit dar­stellt. In Düs­sel­dorf wird sie in der Regel mit einem Ver­warn­geld von 50 Euro geahndet.

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