Kirmesfähre Düsseldorf © Lokalbüro

Kir­mes­fähre Düs­sel­dorf © Lokalbüro

 

Der Start der Kir­mes­fähre zur Rhein­kir­mes ver­zö­gert sich wei­ter. Grund ist der aktu­ell nied­rige Was­ser­stand des Rheins, der einen siche­ren Fähr­be­trieb bis­lang nicht zulässt. Die Rhein­bahn, die den Betrieb der Fähre in die­sem Jahr erst­mals über­nom­men hat, teilte am Frei­tag­nach­mit­tag mit, dass die Über­fahrt zwi­schen der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt und der Fest­wiese auf den Ober­kas­se­ler Rhein­wie­sen erst auf­ge­nom­men wer­den könne, sobald sich die Bedin­gun­gen auf dem Fluss ent­spre­chend ver­bes­sert haben. Über den genauen Start­ter­min wolle man infor­mie­ren, sobald es so weit sei.

Kurz nach die­ser Mit­tei­lung tat sich vor Ort bereits Neues: Am Anle­ger an den Ober­kas­se­ler Rhein­wie­sen wurde noch am Frei­tag­nach­mit­tag ein Bag­ger ein­ge­setzt, der eine Fahr­rinne durch die dort ent­stan­dene Sand­bank schaf­fen soll. Unsere Redak­tion konnte sich davon selbst ein Bild machen. Im Gespräch mit den Arbei­tern vor Ort äußerte sich die Hoff­nung, dass die Fähre bereits am Sams­tag fah­ren könne.

Nach aktu­el­lem Stand der Rhein­bahn wird damit gerech­net, dass der Fähr­be­trieb spä­tes­tens Anfang der kom­men­den Woche auf­ge­nom­men wer­den kann. Bis dahin bleibt der öffent­li­che Nah­ver­kehr die Alter­na­tive für den Weg zur Kir­mes: Die Rhein­bahn hat ihr Ange­bot ver­stärkt, emp­foh­len wird die Anreise mit den Stadt­bahn­li­nien U75, U76 und U77 bis zum Luegplatz.