Von Gabriele Schreckenberg

Warum Flo­rence Night­in­gale die berühm­teste Kran­ken­schwes­ter der Welt war? Dass sie auf ihren Rei­sen durch die Welt erkannt hat, dass schlechte Hygiene die Men­schen mehr Leben kos­tete als Krank­hei­ten und Tor­ten­dia­gramme erfand, auch das erfah­ren die Besu­che­rin­nen und Besu­cher am Sams­tag, 25. Juli, bei einem aus­ge­dehn­ten Rund­gang auf den Spu­ren Flied­ners durch Kaiserswerth.

Es geht längst nicht nur um Theo­dor und Frie­de­rike und Caro­line Flied­ner, die im 19. Jahr­hun­dert die Pflege erfun­den und von Kai­sers­werth in die ganze Welt getra­gen haben.

Es geht auch um das berühmte Gar­ten­haus in Kai­sers­werth, um das Haus Tabea, in dem sich das ein­zige Pfle­ge­mu­seum Deutsch­lands befin­det, um die Grab­stät­ten der Kai­sers­wert­her Dia­ko­nis­sen auf dem klei­nen Fried­hof am Kle­mens­platz, die mit ihren wei­ßen Hau­ben und schlicht-schwar­zen Trach­ten das Orts­bild von Kai­sers­werth prägten.

Die­ser Rund­gang bringt viele neue Erkennt­nisse rund um das Mut­ter­haus, die Kai­sers­wert­her Dia­ko­nie und atmet Geschichte und Tradition.

 

Das MutterHaus Hotel ist Mittelpunkt auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie © B. Engel

Das Mut­ter­Haus Hotel ist Mit­tel­punkt auf dem Gelände der Kai­sers­wert­her Dia­ko­nie © B. Engel