Abflughalle am Flughafen Foto: LB / Olaf Oidtmann

Abflug­halle am Flug­ha­fen Foto: LB / Olaf Oidtmann

 

Der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf blickt auf sie­ben ereig­nis­rei­che Feri­en­wo­chen zurück – und zieht ein posi­ti­ves Fazit. Zwi­schen dem 17. Juli und dem 1. Sep­tem­ber reis­ten rund 3,4 Mil­lio­nen Pas­sa­giere über den Air­port, im Schnitt etwa 72.000 pro Tag. Das hohe Rei­se­auf­kom­men traf dabei auf her­aus­for­dernde Wet­ter­be­din­gun­gen: Hit­ze­pha­sen erschwer­ten die Arbeit am Boden, wäh­rend Gewit­ter­fron­ten in Tei­len Euro­pas zeit­weise den Flug­ver­kehr beeinträchtigten.

Trotz der Belas­tun­gen lie­fen Check-in und Sicher­heits­kon­trol­len weit­ge­hend rei­bungs­los. 91 Pro­zent der Flug­gäste pas­sier­ten die Sicher­heits­kon­trol­len in weni­ger als zehn Minu­ten, beim Check-in waren es 84 Pro­zent. Beson­ders die hohen Tem­pe­ra­tu­ren for­der­ten die Beschäf­tig­ten auf dem Vor­feld, was ver­ein­zelt zu län­ge­ren Gepäck­aus­ga­be­zei­ten führte. Im Durch­schnitt dau­erte es 14 Minu­ten nach Ankunft eines Flug­zeugs an der Park­po­si­tion, bis das erste Gepäck­stück auf dem Band lag, das letzte folgte nach 33 Minuten.

Bei den klas­si­schen Urlaubs­zie­len lagen Palma de Mal­lorca und Anta­lya vorn. Gemes­sen an der Zahl der Abflüge war die Tür­kei mit rund 2.100 Starts das stärkste Rei­se­land, vor Spa­nien mit mehr als 1.900 und Grie­chen­land mit rund 1.200 Abflügen.

Ferien zu Ende, Rei­se­ver­kehr bleibt stark
Auch nach dem Ende der Schul­fe­rien in Nord­rhein-West­fa­len bleibt der Betrieb am Düs­sel­dor­fer Air­port auf hohem Niveau. Urlau­ber, die nicht an die Schul­fe­rien gebun­den sind, sor­gen wei­ter­hin für star­ken tou­ris­ti­schen Ver­kehr. Gleich­zei­tig fah­ren meh­rere Flug­ge­sell­schaf­ten ihre Ver­bin­dun­gen zu wich­ti­gen Städ­ten und Dreh­kreu­zen wie­der hoch. Für Sep­tem­ber rech­net der Flug­ha­fen mit rund 2,2 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­ren, durch­schnitt­lich etwa 73.000 pro Tag – und damit sogar leicht mehr als im Som­mer­fe­ri­en­schnitt. Geplant sind knapp 14.800 Starts und Landungen.

Mehr Flüge zu wich­ti­gen euro­päi­schen Drehkreuzen
Meh­rere Air­lines bauen ihr Ange­bot spür­bar aus. Air France erhöht die Zahl der wöchent­li­chen Flüge nach Paris-Charles de Gaulle von 20 auf 36. SWISS fliegt künf­tig wie­der 25-mal pro Woche nach Zürich, nach­dem die Ver­bin­dung wäh­rend der Ferien auf 20 Flüge redu­ziert war. SAS hatte den Kopen­ha­gen-Ver­kehr im Som­mer auf elf wöchent­li­che Flüge zurück­ge­fah­ren und bie­tet seit Mitte August wie­der bis zu 26 Ver­bin­dun­gen. Aus­trian Air­lines stei­gert die Fre­quenz nach Wien von 21 auf 27 Flüge pro Woche.

Auch die übri­gen Dreh­kreuze blei­ben eng an Düs­sel­dorf ange­bun­den: KLM fliegt rund 35-mal wöchent­lich nach Ams­ter­dam, Tur­kish Air­lines 34-mal nach Istan­bul. Emi­ra­tes ver­bin­det Düs­sel­dorf zwei­mal täg­lich mit Dubai, Qatar Air­ways täg­lich mit Doha und Eti­had Air­ways täg­lich mit Abu Dhabi. Luft­hansa und Luft­hansa City Air­lines bie­ten im Sep­tem­ber bis zu 69 wöchent­li­che Flüge nach Mün­chen sowie 28 nach Frank­furt. Über diese Kno­ten­punkte errei­chen Rei­sende zahl­rei­che wei­tere Ziele welt­weit mit nur einem Umstieg.

Auch bei den Städ­te­ver­bin­dun­gen wächst das Ange­bot: Bei Euro­wings keh­ren nach der Feri­en­pause unter ande­rem Lyon und Genf in den Flug­plan zurück. Ins­ge­samt sind im Sep­tem­ber bis zu 680 Euro­wings-Abflüge pro Woche geplant. Der tou­ris­ti­sche Ver­kehr bleibt eben­falls stark: Coren­don Air­lines Europe baut die Ver­bin­dun­gen nach Palma de Mal­lorca, Kreta und Rho­dos aus und erhöht die Flüge nach Hurghada von drei auf fünf pro Woche. Free­bird Air­lines Europe nimmt ab dem 16. Sep­tem­ber zudem Assuan als neues Ziel ab Düs­sel­dorf ins Programm.

Nah­ost-Ver­kehr gewinnt wie­der an Breite
Der Air­port ver­fügt bereits über zahl­rei­che Direkt­ver­bin­dun­gen in den Nahen Osten. Neben Dubai, Doha und Abu Dhabi wer­den unter ande­rem Bei­rut, Damas­kus, Erbil und Amman non­stop ange­flo­gen. Deut­lich gestie­gen ist zuletzt die Zahl der Flüge nach Bei­rut: Middle East Air­lines fliegt sie­ben­mal pro Woche, Con­dor drei­mal und Euro­wings ein­mal – macht elf wöchent­li­che Abflüge in die liba­ne­si­sche Haupt­stadt. Wäh­rend der Som­mer­fe­rien nahm LEAV Avia­tion zudem nach län­ge­rer Unter­bre­chung die Non­stop-Ver­bin­dung von Düs­sel­dorf nach Damas­kus wie­der auf.

Im Win­ter kommt eine wei­tere Ver­bin­dung in die Region hinzu: Air Ara­bia fliegt ab dem 16. Dezem­ber täg­lich von Düs­sel­dorf nach Schard­scha. Über das Dreh­kreuz in den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten errei­chen Rei­sende wei­tere Ziele in der Region sowie in Süd- und Süd­ost­asien, dar­un­ter Saudi-Ara­bien, Indien, Paki­stan, Nepal und Thailand.

Ab Novem­ber: Über Madrid nach Lateinamerika
Ab dem 30. Novem­ber ver­bin­det Air Europa Düs­sel­dorf zwei­mal täg­lich mit Madrid. Über das Dreh­kreuz der spa­ni­schen Flug­ge­sell­schaft errei­chen Rei­sende zahl­rei­che Ziele in Latein­ame­rika, dar­un­ter São Paulo, Bue­nos Aires, Lima, Quito, Mon­te­vi­deo und Asunción.

Neue Lang­stre­cken­per­spek­tive für 2027
Mit Cura­çao wächst das Lang­stre­cken­an­ge­bot in die­sem Win­ter wei­ter. Coren­don Air­lines ver­bin­det Düs­sel­dorf ab dem 14. Dezem­ber drei­mal pro Woche non­stop mit der Kari­bik­in­sel. Der nächste Schritt im Aus­bau des Lang­stre­cken­net­zes folgt bereits am 7. Sep­tem­ber: Dann will der Düs­sel­dor­fer Air­port gemein­sam mit einem neuen Air­line-Part­ner eine wei­tere Lang­stre­cken­ver­bin­dung vorstellen.