Dr. Elmar Finke (M.) und Melina Lohkamp (r.) nahmen die Auszeichnung durch Bernd Schwarz, Leiter des Referats „Bildung in Regionen, Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im BMBSFJ, für den Aquazoo entgegen. © Deutsche UNESCO Kommission/Martin Stollberg

Dr. Elmar Finke (M.) und Melina Loh­kamp (r.) nah­men die Aus­zeich­nung durch Bernd Schwarz, Lei­ter des Refe­rats „Bil­dung in Regio­nen, Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung“ im BMBSFJ, für den Aqua­zoo ent­ge­gen. © Deut­sche UNESCO Kommission/Martin Stollberg

 

Das Aqua­zoo Löbb­ecke Museum ist am Mon­tag mit der “Natio­na­len Aus­zeich­nung – Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung” geehrt wor­den. Ver­lie­hen wird die Aus­zeich­nung vom Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung, Fami­lie, Senio­ren, Frauen und Jugend gemein­sam mit der Deut­schen UNESCO-Kom­mis­sion. Über­reicht wurde sie von Bernd Schwarz, Lei­ter des Refe­rats “Bil­dung in Regio­nen, Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung” im Minis­te­rium, sowie von Dr. Roman Luck­schei­ter, Gene­ral­se­kre­tär der Deut­schen UNESCO-Kommission.

Mit der Aus­zeich­nung wird das Enga­ge­ment des Düs­sel­dor­fer Hau­ses für eine nach­hal­tige Bil­dungs­ar­beit gewür­digt. Als Ver­bin­dung aus Zoo, Natur­kun­de­mu­seum und außer­schu­li­schem Lern­ort ver­mit­telt das Aqua­zoo Löbb­ecke Museum sei­nen Besu­chern Wis­sen über die Viel­falt des Lebens, öko­lo­gi­sche Zusam­men­hänge und die Ver­ant­wor­tung des Men­schen für den Schutz der Natur. Bei Füh­run­gen, Work­shops, Schul­pro­gram­men und Fami­li­en­an­ge­bo­ten sol­len Gäste dazu ange­regt wer­den, glo­bale Her­aus­for­de­run­gen wie den Ver­lust der bio­lo­gi­schen Viel­falt, den Kli­ma­wan­del oder den nach­hal­ti­gen Umgang mit natür­li­chen Res­sour­cen zu ver­ste­hen und ihr eige­nes Han­deln zu hinterfragen.

Die Jury hob beson­ders den ganz­heit­li­chen Bil­dungs­an­satz des Hau­ses her­vor. Wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nisse, anschau­li­che Tier- und Natur­er­leb­nisse sowie hand­lungs­ori­en­tierte Bil­dungs­an­ge­bote wer­den im Aqua­zoo mit­ein­an­der ver­knüpft. Damit leiste das Museum einen wich­ti­gen Bei­trag zur Umset­zung der Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung und der Nach­hal­tig­keits­ziele der Ver­ein­ten Nationen.

Mit der “Natio­na­len Aus­zeich­nung – Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung” zeich­nen das Bun­des­mi­nis­te­rium und die Deut­sche UNESCO-Kom­mis­sion Orga­ni­sa­tio­nen, Netz­werke und Kom­mu­nen aus, die sich in beson­de­rem Maße für eine nach­hal­tige Ent­wick­lung ein­set­zen. Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung soll Men­schen auf­zei­gen, wie ihr Han­deln Umwelt, Gesell­schaft und Wirt­schaft beein­flusst, und sie dabei unter­stüt­zen, ver­ant­wor­tungs­volle Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Als Teil der Agenda 2030 der Ver­ein­ten Natio­nen ist das Kon­zept inter­na­tio­nal ver­an­kert. Ziel des UNESCO-Pro­gramms BNE 2030 ist es, nach­hal­tige Bil­dung dau­er­haft in allen Bil­dungs­be­rei­chen zu eta­blie­ren. In Deutsch­land bil­det der Natio­nale Akti­ons­plan Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung dafür die Grundlage.