Symbolbild Rheinkirmes 2026 © Lokalbüro

Sym­bol­bild Rhein­kir­mes 2026 © Lokalbüro

 

Nach den ers­ten fünf Tagen der Rhein­kir­mes zei­gen sich die St. Sebas­tia­nus Schüt­zen von 1316 zufrie­den mit dem bis­he­ri­gen Ver­lauf des Jubi­lä­ums­jah­res. Rund 2,1 Mil­lio­nen Besu­cher kamen bereits in den ers­ten fünf Tagen auf die Ober­kas­se­ler Rhein­wie­sen. Die Ver­an­stal­ter rech­nen wei­ter­hin damit, am Ende der zehn­tä­gi­gen Kir­mes die Marke von etwa vier Mil­lio­nen Gäs­ten zu erreichen.

Andreas-Paul Stie­ber, 1. Chef der St. Sebas­tia­nus Schüt­zen von 1316, beschreibt den Auf­takt als fröh­lich und fried­lich. Der Cha­rak­ter der Rhein­kir­mes als Fami­li­en­ver­an­stal­tung sei deut­lich zu spü­ren gewe­sen. Die Platz­kom­mis­sion habe erneut ein Pro­gramm zusam­men­ge­stellt, das Ange­bote für jede Alters­gruppe biete. Die Mischung aus Fahr­ge­schäf­ten, gas­tro­no­mi­schen Ange­bo­ten und der beson­de­ren Lage direkt am Rhein mache die Kir­mes jähr­lich zu einem beson­de­ren Ereignis.

Zu den Höhe­punk­ten der ers­ten Kir­me­s­tage zähl­ten gut besuchte Kon­zerte am Frei­tag und Sams­tag sowie eine Droh­nen­show mit rund 1.200 Droh­nen am Diens­tag. Auch der tra­di­tio­nelle Fest­um­zug der Schüt­zen am Sonn­tag, 19. Juli, lockte zahl­rei­che Zuschauer an den Stra­ßen­rand. Oberst Tors­ten Peters wer­tet den gro­ßen Zuspruch bei bes­tem Wet­ter als Zei­chen dafür, dass das Schüt­zen­brauch­tum fest in der Düs­sel­dor­fer Stadt­ge­sell­schaft ver­an­kert sei.

Auch bei den Schau­stel­lern herrscht gute Stim­mung. Oli­ver Wil­me­ring, 1. Vor­sit­zen­der des Schau­stel­ler­ver­ban­des Düs­sel­dorf e.V., spricht von einem über­ra­gen­den Kir­mes­wet­ter und einem sehr zufrie­den­stel­len­den Start. Mit Blick auf die zweite Kir­mes­hälfte rich­ten sich die Erwar­tun­gen bereits auf die zweite Droh­nen­show sowie das abschlie­ßende Feu­er­werk, die tra­di­tio­nell viele zusätz­li­che Besu­cher anziehen.

Auch die Wet­ter­aus­sich­ten für die zweite Hälfte der Rhein­kir­mes stim­men die Ver­an­stal­ter opti­mis­tisch. Sven Ger­ling, Geschäfts­füh­rer der St. Sebas­tia­nus Ver­an­stal­tungs GmbH, geht von sta­bi­lem, som­mer­li­chem Wet­ter aus und erwar­tet dadurch gut gefüllte Rhein­wie­sen bis zum Ende der Ver­an­stal­tung. Neben den bereits ange­lau­fe­nen Kon­zer­ten ste­hen in den kom­men­den Tagen wei­tere Musik­e­vents auf dem Pro­gramm: Am Don­ners­tag, 23. Juli, tritt ab 21 Uhr „Die kleine Eger­län­der Beset­zung“ auf, am Frei­tag, 24. Juli, folgt ab 20:30 Uhr die Antenne-Düs­sel­dorf-Party, und am Sams­tag, 25. Juli, star­tet um 15 Uhr die Bene­fiz­ver­an­stal­tung „San­dyHill­Chill – From Sand to City“. Am letz­ten Kir­mes­frei­tag fin­det im Fest­zelt zudem der Große Krö­nungs­ball mit Show­pro­gramm und Zap­fen­streich statt.

Posi­tiv ver­merkt wird zudem, dass die Kir­mes­fähre seit Mon­tag wie­der in Betrieb ist. Am ers­ten Wochen­ende hatte nied­ri­ger Was­ser­stand im Rhein den Fähr­be­trieb noch ver­hin­dert. Man­fred Kir­schen­stein, Vor­sit­zen­der der Platz­kom­mis­sion, betont, dass die Fähre nicht nur ein beson­de­res Erleb­nis für die Besu­cher sei, son­dern auch für Ent­las­tung des Stra­ßen­ver­kehrs in Ober­kas­sel sorge.

Die Rhein­kir­mes wird noch bis zum 26. Juli auf den rund 165.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Rhein­wie­sen in Ober­kas­sel gefei­ert. Mehr als 300 Schau­stel­ler aus dem In- und Aus­land sind in die­sem Jahr ver­tre­ten. Orga­ni­siert wird das Fest tra­di­tio­nell ehren­amt­lich vom über 700 Jahre alten St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­ver­ein mit sei­nen mehr als 1.500 Mit­glie­dern – anläss­lich des Namens­ta­ges des Düs­sel­dor­fer Stadt­pa­trons St. Apol­li­na­ris am 23. Juli. Die Rhein­kir­mes gilt damit als eines der größ­ten Volks­feste Deutsch­lands, das noch in ehren­amt­li­cher Trä­ger­schaft steht.