
Filimon Gerezgiher und Samir Arabi, Sportvorstand © Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf hat einen neuen Mann für die Außenbahn verpflichtet: Filimon Gerezgiher wechselt ablösefrei vom Bundesligisten SV Elversberg zu den Rot-Weißen und unterschreibt einen Vertrag bis zum Jahr 2028. Der 26 Jahre alte Flügelspieler wird künftig mit der Rückennummer 23 auflaufen.
Stationenreiche Ausbildung im Südwesten
Gerezgiher wurde in Stuttgart geboren und durchlief dort zunächst die Jugendabteilungen des MTV Stuttgart sowie des SGV Freiberg, ehe es ihn zum SV Sandhausen zog. Im Juli 2019 wechselte er zu Wormatia Worms. Danach ging es weiter über den FSV Bissingen und die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart, ehe er noch einmal beim SGV Freiberg landete. Im Juli 2024 schloss sich der Offensivspieler schließlich der SV Elversberg an. Für die Saarländer bestritt er 19 Partien in der 2. Bundesliga und steuerte dabei ein Tor sowie eine Vorlage bei. In der vergangenen Saison sammelte Gerezgiher auf Leihbasis beim niederländischen Zweitligisten FC Emmen weitere Erfahrung: 26 Einsätze, zwei Treffer und zwei Vorlagen stehen für ihn zu Buche.
Sportvorstand Arabi lobt Tempo und Eins-gegen-eins-Stärke
Sportvorstand Samir Arabi zeigte sich von der Verpflichtung überzeugt. Gerezgiher besteche als Flügelspieler vor allem durch seine Schnelligkeit, seine technische Qualität und seine Stärke im direkten Duell. Damit erweitere er die Offensivoptionen der Fortuna und sorge für zusätzliche Flexibilität im Angriffsspiel.
Neuzugang freut sich auf das Flingerland
Auch der Neuzugang selbst machte aus seiner Vorfreude keinen Hehl. Für ihn sei schnell klar gewesen, dass er den Schritt zur Fortuna gehen wolle. Stadion und Atmosphäre hätten ihn beeindruckt, und er freue sich darauf, bald auf dem Rasen zu stehen. Mit seinen Fähigkeiten wolle er dazu beitragen, dass die Mannschaft gemeinsam erfolgreich sei.
Mit Gerezgiher erhält Fortuna Düsseldorf einen erfahrenen und torgefährlichen Flügelflitzer, der sowohl in der 2. Bundesliga als auch im Ausland bereits Spuren hinterlassen hat. Die Verantwortlichen dürfen sich Hoffnungen machen, dass der Zugang dem Offensivspiel der Rot-Weißen neue Impulse verleiht.