
Symbolbild: “AG Tuning” im Einsatz gegen Poser- und Tuningszene © Lokalbüro
Mit einem groß angelegten Kontrolleinsatz hat die Polizei Düsseldorf am vergangenen Freitag technisch veränderte Fahrzeuge sowie die Fahrtüchtigkeit einzelner Verkehrsteilnehmer unter die Lupe genommen. Zwischen 18 und 0 Uhr waren zahlreiche Beamtinnen und Beamte im Stadtgebiet unterwegs, um gezielt gegen die Tuning- und Poserszene vorzugehen.
Königsallee und Corneliusplatz im Fokus
Als örtliche Schwerpunkte hatten sich die Einsatzkräfte die Königsallee und den Corneliusplatz ausgesucht – zwei Orte, die in der Szene als beliebte Treffpunkte gelten. Parallel dazu waren mobile Teams im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um weitere Fahrzeuge und Personen zu überprüfen. Ergänzend führten die Beamtinnen und Beamten an mehreren Stellen Geschwindigkeitsmessungen durch.
Mehrere Direktionen und das Straßenverkehrsamt beteiligt
Für den Einsatz bündelte die Polizei ihre Kräfte über mehrere Direktionen hinweg: Neben Spezialisten aus den Bereichen Verkehr, Gefahrenabwehr/Einsatz und Kriminalität war auch das Straßenverkehrsamt der Landeshauptstadt mit eigenen Vertretern eingebunden. Diese direktionsübergreifende Zusammenarbeit soll eine möglichst umfassende Kontrolle ermöglichen, die von der technischen Fahrzeugprüfung bis zur Ahndung von Verkehrsverstößen reicht.
67 Fahrzeuge kontrolliert, deutliche Bilanz am Ende der Nacht
Am Ende der rund sechsstündigen Kontrollaktion zogen die Einsatzkräfte eine umfangreiche Bilanz: Insgesamt wurden 67 Kraftfahrzeuge überprüft. Dabei fertigte die Polizei zwei Strafanzeigen – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Hinzu kamen 24 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie 13 Verwarngelder. Drei Fahrzeuge wurden zur Beweissicherung sichergestellt, und die Beamtinnen und Beamten erstellten 14 Kontrollberichte. Bei den begleitenden Geschwindigkeitsmessungen registrierten sie zudem 54 Verstöße.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Landeshauptstadt bleibt damit weiterhin im Visier der Ordnungshüter: Wie die Polizei mitteilte, sollen die Tuning- und Poserszene auch künftig im Blick behalten und entsprechende Schwerpunktkontrollen fortgesetzt werden.