Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (2.v.l.) und Miriam Koch (l.), Beigeordnete für Kultur und Migration, mit den Kulturpreisträgerinnen und Kulturpreisträgern 2026. Mit dabei: Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf Dr. Stefan Dahm (2.v.r.) und Esther Breinig (r.), Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf.© Landeshauptstadt Düsseldorf/Claus Langer

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (2.v.l.) und Miriam Koch (l.), Bei­geord­nete für Kul­tur und Migra­tion, mit den Kul­tur­preis­trä­ge­rin­nen und Kul­tur­preis­trä­gern 2026. Mit dabei: Vor­stands­vor­sit­zen­der der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf Dr. Ste­fan Dahm (2.v.r.) und Esther Brei­nig (r.), Kunst- und Kul­tur­stif­tung der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf.© Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Claus Langer

 

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf hat am Don­ners­tag­abend im Mal­kas­ten­fo­rum ihre Kul­tur­preise 2026 ver­ge­ben. Es ist die erste Ver­lei­hung unter neuem Namen: Der Stadt­rat hatte zu Jah­res­be­ginn beschlos­sen, die bis­he­ri­gen För­der­preise umzu­be­nen­nen und neu aus­zu­rich­ten. Die Aus­zeich­nun­gen sind wei­ter­hin mit jeweils 6.000 Euro dotiert, künf­tig soll eine beglei­tende Ver­an­stal­tungs­reihe mit Lesun­gen, Per­for­man­ces und Aus­stel­lun­gen hinzukommen.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler über­reichte die Urkun­den in den Spar­ten Bil­dende Kunst, Dar­stel­lende Kunst, Musik und Lite­ra­tur. Zur Umbe­nen­nung sagte er, der Begriff För­der­preis habe zuletzt den Ein­druck erweckt, es gehe vor allem um junge Talente – dabei kenne künst­le­ri­sches Schaf­fen keine Alters­grenze. Im Mit­tel­punkt stün­den Per­sön­lich­kei­ten, die sich durch ihr Wir­ken Ver­dienste um die Düs­sel­dor­fer Kunst- und Kul­tur­szene erwor­ben hätten.

Die Preis­trä­ger im Überblick
Aus­ge­zeich­net wur­den in der Bil­den­den Kunst die Mixed-Media-Künst­le­rin Sofía Mag­dits Espi­noza und der Bild­hauer Felix Schramm, beide Absol­ven­ten der Kunst­aka­de­mie Düs­sel­dorf. In der Dar­stel­len­den Kunst gin­gen die Preise an die Tän­ze­rin und Cho­reo­gra­fin “Ruby” sowie den inter­na­tio­nal bekann­ten Hip-Hop-Artist “Flo­ckey Ocs­cor”, der seit sei­nem 17. Lebens­jahr am tanz­haus nrw unter­rich­tet. Die Musik­preise erhiel­ten Sin­ger-Song­wri­te­rin Kira Hum­men und der in Garath auf­ge­wach­sene Rap-Artist “Boon­dawg”. Für Lite­ra­tur wur­den die Schrift­stel­le­rin Thea Man­t­will und die Autorin und Jour­na­lis­tin Alex­an­dra Wehr­mann geehrt, die unter ande­rem den Blog “theycal­lit­klein­pa­ris” und den Con­nais­seur Ver­lag gegrün­det hat.

Zusätz­lich wurde zum fünf­ten Mal der För­der­preis der Kunst- und Kul­tur­stif­tung der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf ver­ge­ben, in die­sem Jahr in der Sparte Dar­stel­lende Kunst. Ihn erhielt die Per­for­me­rin und Tanz­ver­mitt­le­rin Nora Pfahl, die im tanz­haus nrw die Jugend­kom­pa­nie leitet.

Gespräch und Aus­blick auf die Veranstaltungsreihe
Kul­tur­de­zer­nen­tin Miriam Koch mode­rierte im Rah­men der Ver­lei­hung ein Gespräch mit Chris­toph Wes­ter­meier vom Künst­ler­ver­ein Mal­kas­ten und Preis­trä­ge­rin Sofía Mag­dits Espi­noza über die Neu­kon­zep­tion des Prei­ses. Die neue Ver­an­stal­tungs­reihe star­tet bereits am 19. Sep­tem­ber mit einer Aus­stel­lung und Per­for­mance von Espi­noza im Künst­ler­ver­ein Mal­kas­ten und läuft bis ins Früh­jahr 2027 mit wei­te­ren For­ma­ten im Goe­the-Museum und im Thea­ter­mu­seum Düsseldorf.