Das Büroensemble BLOOM stellt einen städtebaulichen Bezug zu den gegenüberliegenden Hochhäusern der Deutschen Bundesbank und der Stadtsparkasse Düsseldorf her. Mit seinen begrünten Dachterrassen setzt es einen sichtbaren Akzent für mehr Nachhaltigkeit im Herzen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. In hervorragender Innenstadtlage zwischen Königsallee und Hauptbahnhof bietet das BLOOM rund 30.000 m² hochwertige Büroflächen. Credit: ingenhoven associates GmbH

Das Büro­en­sem­ble BLOOM stellt einen städ­te­bau­li­chen Bezug zu den gegen­über­lie­gen­den Hoch­häu­sern der Deut­schen Bun­des­bank und der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf her. Mit sei­nen begrün­ten Dach­ter­ras­sen setzt es einen sicht­ba­ren Akzent für mehr Nach­hal­tig­keit im Her­zen der nord­rhein-west­fä­li­schen Lan­des­haupt­stadt. In her­vor­ra­gen­der Innen­stadt­lage zwi­schen Königs­al­lee und Haupt­bahn­hof bie­tet das BLOOM rund 30.000 m² hoch­wer­tige Büro­flä­chen. © ingen­ho­ven asso­cia­tes GmbH

 

Die Ham­bur­ger B&L Gruppe, seit über 55 Jah­ren als inha­ber­ge­führ­tes Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men bun­des­weit aktiv, hat in der Düs­sel­dor­fer Innen­stadt eine eigene Depen­dance eröff­net. Der neue Stand­ort liegt bewusst in unmit­tel­ba­rer Nähe des eige­nen Groß­pro­jekts BLOOM an der Stein­straße, wo B&L der­zeit rund 30.000 Qua­drat­me­ter Büro­miet­flä­che ent­wi­ckelt. Neben Ham­burg und Frank­furt am Main ist Düs­sel­dorf damit der dritte eigene Stand­ort des Unter­neh­mens und zugleich ein kla­res Signal, wie sehr B&L auf den nord­rhein-west­fä­li­schen Markt setzt.

Ein Fami­li­en­un­ter­neh­men mit Frank­fur­ter Referenzprojekt
Gegrün­det wurde die Gruppe 1970 von Albert H. K. Büll und Dr. Cor­ne­lius Liedtke, ihr Fir­men­sitz liegt bis heute im selbst errich­te­ten Quar­tier Holz­ha­fen in Ham­burg. Bun­des­weite Bekannt­heit erlangte das Unter­neh­men zuletzt vor allem durch das Hafen­park Quar­tier im Frank­fur­ter Ostend: Auf einem knapp 29.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Areal ent­ste­hen dort ins­ge­samt rund 184.000 Qua­drat­me­ter für Woh­nen, Büros, Hotel­le­rie und Nah­ver­sor­gung. Pres­ti­ge­träch­tigs­tes Ele­ment ist der 16-geschos­sige Büro­turm HPQ Offices, in den die Direkt­bank ING ab 2028 ihre neue Deutsch­land­zen­trale mit mehr als 3.000 Arbeits­plät­zen ver­le­gen wird. Mit die­sem Refe­renz­pro­jekt im Rücken wagt B&L nun den nächs­ten Schritt in Düsseldorf.

BLOOM soll neue Stadt­kante zwi­schen Kö und Haupt­bahn­hof bilden
Für das Düs­sel­dor­fer Vor­zei­ge­pro­jekt BLOOM liegt pas­send zur Eröff­nung der neuen Depen­dance die Vor­be­scheids­ge­neh­mi­gung vor. In zen­tra­ler Lage zwi­schen Königs­al­lee und Haupt­bahn­hof plant B&L ein Ensem­ble aus einem Büro­hoch­haus mit Ein­zel­han­dels­flä­chen im Erd­ge­schoss sowie einem gegen­über­lie­gen­den Kon­fe­renz­ho­tel mit 290 Zim­mern und Sui­ten. Die vom Düs­sel­dor­fer Büro ingen­ho­ven asso­cia­tes ent­wor­fene Archi­tek­tur soll dabei bewusst einen städ­te­bau­li­chen Bezug zu den gegen­über­lie­gen­den Hoch­häu­sern der Deut­schen Bun­des­bank und der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf her­stel­len. Begrünte Dach­ter­ras­sen sol­len zudem ein sicht­ba­res Zei­chen für mehr Nach­hal­tig­keit im Zen­trum der Lan­des­haupt­stadt set­zen. Nach Anga­ben von B&L auf der eige­nen Pro­jekt­web­site soll das Ensem­ble bis 2029 fer­tig­ge­stellt sein.

Inves­ti­tion trotz ver­hal­te­nem Büromarkt
Der Schritt fällt in eine Phase, in der sich der Düs­sel­dor­fer Büro­markt ins­ge­samt eher zurück­hal­tend ent­wi­ckelt. Der Flä­chen­um­satz lag im ers­ten Halb­jahr 2026 nach Berech­nun­gen von Ger­man Pro­perty Part­ners bei rund 93.800 Qua­drat­me­tern und damit etwa sie­ben Pro­zent unter dem Vor­jah­res­wert. “Die bis­lang ver­hal­tene Nach­frage spie­gelt die wei­ter­hin zurück­hal­tende Anmie­tungs­ak­ti­vi­tät vie­ler Unter­neh­men wider. Wirt­schaft­li­che Unsi­cher­hei­ten und eine durch KI sich zuneh­mend ver­än­dernde Arbeits­welt ver­zö­gern Stand­ort­ent­schei­dun­gen spür­bar”, kom­men­tiert Jonas Pfen­nings, Geschäfts­füh­rer bei Anteon Immo­bi­lien, die Lage am Düs­sel­dor­fer Markt. Auch die Leer­stands­quote ist zuletzt gestie­gen und lag laut Berech­nun­gen von Cush­man & Wake­field im ers­ten Quar­tal 2026 bei rund 11,6 Prozent.

Gegen­läu­fig ent­wi­ckeln sich aller­dings die Mie­ten in Top­la­gen: Im Ban­ken­vier­tel rund um die Königs­al­lee lag die Spit­zen­miete laut Ger­man Pro­perty Part­ners im ers­ten Quar­tal 2026 bei knapp 46 Euro pro Qua­drat­me­ter, die Spit­zen­miete für den gesam­ten Düs­sel­dor­fer Büro­markt klet­terte im sel­ben Zeit­raum auf rund 47 Euro je Qua­drat­me­ter. Gerade in die­sem knap­pen, aber gefrag­ten Pre­mi­um­seg­ment posi­tio­niert sich B&L mit BLOOM – ein Timing, das ange­sichts der ins­ge­samt gedämpf­ten Markt­stim­mung durch­aus mutig wirkt.

Geschäfts­füh­rung sieht Düs­sel­dorf als Wachstumsmarkt
“Düs­sel­dorf gehört zu den wich­tigs­ten Wirt­schafts­stand­or­ten Deutsch­lands”, begrün­det B&L‑Geschäftsführer Thors­ten Tes­torp die Stand­ort­wahl. Die hohe Stand­ort­qua­li­tät, die inter­na­tio­nale Aus­rich­tung und die wirt­schaft­li­che Dyna­mik der wach­sen­den Metro­pole böten gute Vor­aus­set­zun­gen für nach­hal­tige Immo­bi­li­en­in­ves­ti­tio­nen. Trotz der aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen im Markt sehe man große Chan­cen für erst­klas­sige Immo­bi­lien an den rich­ti­gen Stand­or­ten, so Tes­torp wei­ter. Qua­li­tät, Lage und Nut­zungs­kon­zept blie­ben auch künf­tig die ent­schei­den­den Erfolgsfaktoren.

Ob sich die­ser Opti­mis­mus aus­zahlt, dürfte sich auch daran ent­schei­den, wie schnell sich die Nach­frage nach erst­klas­si­gen Büro­flä­chen in der Innen­stadt tat­säch­lich erholt. Mit BLOOM und der neuen Depen­dance hat B&L jeden­falls schon ein­mal Fak­ten geschaffen.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu den Pro­jek­ten der B&L Gruppe fin­den sich unter www.bl-gruppe.de.