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DEG gewinnt Torfestival in Bietigheim in der Verlängerung

© DEG

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Die Düs­sel­dor­fer EG bleibt in der DEL2 eine Klasse für sich. Am Sonn­tag setz­ten sich die Rhein­län­der bei den Bie­tig­heim Stee­lers nach einem wil­den Spiel mit 6:5 (2:2, 1:3, 2:0, 1:0) nach Ver­län­ge­rung durch. Es war der zehnte Sieg in Serie. Die Par­tie hätte aller­dings auch 10:10 enden kön­nen, so viele Chan­cen hat­ten beide Teams.

Rekord-Gegen­tor nach vier Sekunden
Schon der Start war kurios. Nach nur vier Sekun­den jubel­ten die Gast­ge­ber über das schnellste Gegen­tor der Liga­ge­schichte. Nico Per­tuch, der bei sei­ner Pre­miere für die DEG im Tor stand, wollte nach dem gewon­ne­nen Bully die Scheibe zur Seite spie­len. Der Puck rutschte ihm jedoch durch die Beine ins Tor. Als Tor­schütze wurde Nolan Rit­chie notiert, der aller­dings nur das erste Bully bestrit­ten und ver­lo­ren hatte. Die Mit­spie­ler mun­tern den jun­gen Kee­per sofort auf. Die DEG schüt­telte sich nur kurz. Im zwei­ten Power­play glich Co-Kapi­tän Erik Brad­ford nach einem Pass von Brett Kemp aus (10.). Corey Mackin brachte die Düs­sel­dor­fer nach Vor­ar­beit von Fabian Herr­mann und Car­ter Turn­bull in Füh­rung (17.). Kurz vor der Pause traf Jack Dugan zum 2:2 (17.).

Bie­tig­heim dreht das Spiel
Im zwei­ten Drit­tel legte Mackin zum 3:2 nach (21.). Danach kippte die Par­tie. Die Haus­her­ren erziel­ten inner­halb von weni­ger als drei Minu­ten drei Tore: Cole Fon­stad in Über­zahl (31.), der frü­here DEGler Tim Schüle (33.) und Luca Fran­zese (33.) sorg­ten für ein 5:3. Trai­ner Harry Lange nahm eine Aus­zeit und brachte Niklas Lun­e­mann für den glück­lo­sen Per­tuch ins Tor. Der neue Tor­hü­ter über­stand eine Unter­zahl­si­tua­tion ohne Gegentreffer.

Auf­hol­jagd im Schlussabschnitt
Im letz­ten Drit­tel drängte die DEG auf den Anschluss. Turn­bull staubte nach einem Schuss von Max Faber zum 4:5 ab (48.). Mathias Pisch­off nahm einen Abpral­ler vol­ley aus der Luft und glich zum 5:5 aus (52.). In den Schluss­mi­nu­ten hat­ten beide Mann­schaf­ten hoch­ka­rä­tige Mög­lich­kei­ten, wei­tere Tref­fer fie­len aber nicht. Die Ver­län­ge­rung musste entscheiden.

Jär­ve­läi­nen erlöst die DEG
Zunächst hat­ten die Stee­lers in der Over­time die bes­se­ren Gele­gen­hei­ten, dann ging es hin und her. 34 Sekun­den vor dem Ende bekam die DEG ein Power­play. Faber legte auf Brad­ford ab, der Jär­ve­läi­nen bediente, und der traf zum 6:5 (65.). Die DEG fei­erte damit den zehn­ten Erfolg in Serie.

Trai­ner Lange hatte im Ver­gleich zu den Vor­spie­len kräf­tig rotiert. Lun­e­mann, Sten Fischer, Nick Geit­ner, Yus­hiroh Hirano und Leon Nie­der­ber­ger fehl­ten zunächst im Auf­ge­bot, dafür rück­ten unter ande­rem Kemp, Kevin Oren­dorz und Carl Konze ins Team.

Der Aus­blick
Wei­ter geht es für die DEG am Frei­tag, 23. Okto­ber, um 20 Uhr bei den Eis­bä­ren Regens­burg. Das nächste Heim­spiel im PSD Bank Dome steigt am Sonn­tag, 25. Okto­ber. Am Family Day ist der EC Bad Nau­heim zu Gast, Spiel­be­ginn ist aus­nahms­weise bereits um 15 Uhr. Tickets gibt es unter www.degtickets.de und an der Tageskasse.

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