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Geschenktipp für Hundemenschen: Wenn der Hund das Kommando übernimmt

66 Geschich­ten über eine Liebe auf vier Pfo­ten: Die Düs­sel­dor­fer Autorin Alex Iwan und der Köl­ner Frank Lorentz erzäh­len in „HUNDE AN DIE MACHT!“ vom ganz nor­ma­len Wahn­sinn des Lebens mit Hund. Ein Buch zum Lachen, Wie­der­erken­nen und manch­mal auch zum Innehalten.

Wer einen Hund hat, kennt das: Man glaubt, Herr­chen oder Frau­chen zu sein. Bis der Vier­bei­ner den Tages­ab­lauf bestimmt, das Handy mit Hun­de­fo­tos über­quillt und man sich plötz­lich nachts im Schlaf­an­zug drau­ßen wiederfindet. 

Hunde an die Macht

Von wegen, der Mensch gibt den Ton an! In Wahr­heit haben oft die Hunde das Kom­mando über­nom­men. Genau die­sen ebenso komi­schen wie lie­be­vol­len Rol­len­tausch neh­men Alex Iwan und Frank Lorentz in ihrem neuen Buch „HUNDE AN DIE MACHT!“ aufs Korn. In 66 kur­zen und noch kür­ze­ren Geschich­ten erzäh­len sie vom ganz nor­ma­len Wahn­sinn einer Bezie­hung, die das Leben ihrer Men­schen gehö­rig durch­ein­an­der­bringt – und gerade des­halb so beson­ders ist.

Eine Düs­sel­dor­fer Autorin und ein Köl­ner mit Hund
Für Alex Iwan ist das Schrei­ben ebenso ver­traut wie das Leben mit Hun­den. Die gebür­tige Elb­an­rai­ne­rin wuchs in Afrika und Asien auf und lebt heute mit ihrer Fami­lie in Düs­sel­dorf. Sie ist Inha­be­rin der Düs­sel­dor­fer Agen­tur Text­schwes­tern. Ihr Mit­au­tor Frank Lorentz war Zei­tungs­re­dak­teur und Hoch­schul­do­zent, lei­tete spä­ter eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur und arbei­tet heute als freier Autor. Er lebt mit sei­ner Fami­lie in Köln.

Die bei­den brin­gen unter­schied­li­che Erfah­run­gen und Erzähl­wei­sen mit. Iwan ist mit Hun­den groß gewor­den und schreibt emo­tio­nal, direkt und mit viel Herz. Lorentz fand erst spä­ter zum Hund und betrach­tet das Zusam­men­le­ben eher tro­cken, beob­ach­tend und poin­tiert. Aus die­sen Per­spek­ti­ven ent­steht ein unter­halt­sa­mer Dia­log über eine Liebe, die sich nur schwer in ver­nünf­tige Regeln fas­sen lässt.

Yuki und Elli haben das Sagen
Im Mit­tel­punkt ste­hen zwei Hün­din­nen: Yuki, eine Große Schwei­zer Sen­nen­hün­din, die mit Alex Iwan und ihrer Fami­lie in Düs­sel­dorf lebt, und Elli, eine Groß­pu­del­hün­din, die Frank Lorentz beglei­tet. An ihnen zei­gen die Autoren, wie schnell ein Hund zum Mit­tel­punkt des All­tags wird. Spa­zier­gänge bekom­men plötz­lich einen ande­ren Stel­len­wert, Begeg­nun­gen mit frem­den Men­schen wer­den selbst­ver­ständ­lich, und aus klei­nen Eigen­hei­ten ent­wi­ckeln sich Geschich­ten, die Hun­de­men­schen nur allzu gut kennen.

Da geht es um Hun­de­wie­sen, Hun­de­fri­seure, Hun­de­schu­len und Kose­na­men, um Wild­schweine, ver­meint­li­che Sprach­be­ga­bung und sage und schreibe 53.765 Ohr­stel­lun­gen. Selbst die nächt­li­che Magen­darm-Assis­tenz fin­det ihren Platz. Der Humor ent­steht dabei vor allem aus den Situa­tio­nen, in denen die Men­schen glau­ben, alles im Griff zu haben – bis ihre vier­bei­ni­gen Mit­be­woh­ner die eige­nen Vor­stel­lun­gen auf den Kopf stellen.

Wenn aus Lachen Nach­denk­lich­keit wird
Doch „HUNDE AN DIE MACHT!“ erschöpft sich nicht in lus­ti­gen Anek­do­ten. Das Buch erzählt auch von Krank­heit, Sorge, Abschied und der Lücke, die ein gelieb­tes Tier hin­ter­lässt. Alex Iwan berich­tet vom Tod ihrer Hün­din Emma und davon, wie unvor­stell­bar ihr ein Leben ohne Hund erschien. Zugleich beschreibt sie jene stil­len Momente, in denen die Nähe zu Yuki Ruhe und Halt vermittelt.

Auch Frank Lorentz ent­deckt durch Elli eine neue Form von Frei­heit. Bei Spa­zier­gän­gen am Rhein lässt er Rech­ner, Rou­ti­nen und gedank­li­che Über­las­tung hin­ter sich. Aus dem gemein­sa­men Unter­wegs­sein wird eine Erfah­rung, die weit über die täg­li­che Gas­si­runde hin­aus­geht. In weni­gen Wor­ten bringt er die­ses Gefühl auf den Punkt: „Los­las­sen, ohne zu verlieren.“

Gerade diese Mischung macht den Reiz des Buches aus. Es nimmt die Liebe zum Hund ernst, ohne sie zu ver­klä­ren. Es darf gelacht wer­den, aber auch die lei­sen Töne haben ihren Platz. Denn wer mit einem Tier lebt, weiß, dass die schöns­ten Geschich­ten nicht immer die lau­tes­ten sind.

Ein Geschenk für Men­schen mit Pfo­ten­ab­druck im Her­zen
„HUNDE AN DIE MACHT!“ ist ein Buch für alle, deren Tages­pla­nung von vier Pfo­ten mit­be­stimmt wird, die beim Spa­zier­gang regel­mä­ßig neue Bekannt­schaf­ten schlie­ßen oder längst akzep­tiert haben, dass der beste Platz auf dem Sofa nicht unbe­dingt ihnen gehört. Auch wer einen Hun­de­men­schen beschen­ken möchte, liegt mit die­sem Titel rich­tig. Beim Lesen dürfte so man­cher zustim­mend nicken und den­ken: Genau so ist es bei uns auch.

Das Buch erscheint im Ber­li­ner Ver­lag FRED & OTTO – Der Hun­de­ver­lag. Die Aus­gabe umfasst 180 Sei­ten, ist als Klap­pen­bro­schur im For­mat 12 × 19 Zen­ti­me­ter gestal­tet und ent­hält zahl­rei­che Fotos und Illus­tra­tio­nen. Der Titel gehört zur Reihe „Mensch & Hund“ und kos­tet 16 Euro.

Buch­da­ten auf einen Blick: Alex Iwan und Frank Lorentz: „HUNDE AN DIE MACHT! – 66 kurze und noch kür­zere Geschich­ten, die zei­gen, was Vier­bei­ner mit Men­schen anstel­len, die eben noch halb­wegs bei Ver­stand schie­nen“. FRED & OTTO – Der Hun­de­ver­lag, Ber­lin 2026, 180 Sei­ten, ISBN 978–3‑95693–068‑3, 16 Euro.

Erhält­lich ist das Buch im sta­tio­nä­ren Buch­han­del, online und direkt beim Ver­lag: Zum Buch bei FRED & OTTO.

„Die Chefin sitzt auf dem Tisch, Frauchen daneben. Yuki, die Große Schweizer Sennenhündin von Alex Iwan, weiß offenbar genau, wie die Machtverhältnisse geregelt sind.“

„Die Che­fin sitzt auf dem Tisch, Frau­chen dane­ben. Yuki, die Große Schwei­zer Sen­nen­hün­din von Alex Iwan, weiß offen­bar genau, wie die Macht­ver­hält­nisse gere­gelt sind.“

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