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Öffentliche Gewässerschau am Schwarzbach: Interessierte können kostenlos mitgehen

Der Schwarz­bach­gra­ben ist auf Düs­sel­dor­fer Stadt­ge­biet knapp vier Kilo­me­ter lang. Er fließt von der Auto­bahn 44 kom­mend in Rich­tung des Flug­ha­fens, wo er dann in den Kit­tel­bach mün­det. Zwi­schen­zeit­lich unter­quert er die Auto­bahn 52 und die Gleis­trasse der Deut­schen Bahn. In sei­nem Ver­lauf fällt er abschnitts­weise tro­cken und führt nicht ganz­jäh­rig Was­ser, wie auf dem Foto zu erken­nen ist. Im Bereich des Flug­ha­fens ist ein Fisch­be­stand mit Bit­ter­lin­gen fest­zu­stel­len. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz/Marcel Neuhaus

Wer wis­sen möchte, wie es um die Bäche und Grä­ben der Stadt bestellt ist, hat bald Gele­gen­heit dazu: Das Amt für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz führt am Don­ners­tag, 29. Okto­ber 2026, die nächste Gewäs­ser­schau am Schwarz­bach durch. Los geht es um 9 Uhr, Treff­punkt ist am Schüt­ten­hof 7 in Düs­sel­dorf-Rath. Die Teil­nahme ist für alle Inter­es­sier­ten kos­ten­los, eine Anmel­dung ist nicht erforderlich.

Vier Kilo­me­ter ent­lang des Schwarzbachgrabens
Began­gen wird der Schwarz­bach­gra­ben zwi­schen der Auto­bahn 44, wo er auf Düs­sel­dor­fer Stadt­ge­biet trifft, und sei­ner Mün­dung in den Kit­tel­bach. Die Stre­cke ist rund vier Kilo­me­ter lang. Das Ende der Gewäs­ser­schau ist vor­aus­sicht­lich gegen 12 Uhr geplant.

Was eine Gewäs­ser­schau leistet
Unter einer Gewäs­ser­schau ver­steht man die Besich­ti­gung und Bege­hung eines Gewäs­sers samt Ufer­be­rei­chen und des für die öko­lo­gi­sche Funk­tion not­wen­di­gen Umfelds. Daran betei­ligt sind Fach­leute der zustän­di­gen Ämter der Stadt sowie inter­es­sierte Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Amt­li­che Gewäs­ser­schauen sol­len Miss­stände auf­de­cken und deren Besei­ti­gung zeit­nah ein­lei­ten, etwa die ille­gale Lage­rung von was­ser- und natur­ge­fähr­den­den Stof­fen. Zudem wird über­wacht, ob das Gewäs­ser ord­nungs­ge­mäß unter­hal­ten und gepflegt wird.

Zustän­dig­kei­ten in Düsseldorf
Um den Schwarz­bach­gra­ben küm­mert sich in Düs­sel­dorf unter ande­rem der Stadt­ent­wäs­se­rungs­be­trieb als Unter­hal­tungs­pflich­ti­ger. Auf­sichts­be­hörde ist das Amt für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz. Es ist nach dem Lan­des­was­ser­ge­setz NRW ver­pflich­tet, an den Düs­sel­dor­fer Fließ­ge­wäs­sern Gewäs­ser­schauen durchzuführen.

Hin­weis für Anlieger
Amts­lei­ter Ste­fan Fer­ber weist dar­auf hin, dass für die Gewäs­ser­schau mit­un­ter auch Pri­vat­grund­stü­cke betre­ten wer­den müs­sen. „Dazu ist die zustän­dige Behörde laut Para­graph 101 des Was­ser­haus­halts­ge­set­zes berech­tigt“, sagt Fer­ber. Er bit­tet die Anlie­ger um Ver­ständ­nis und ver­si­chert, Beein­träch­ti­gun­gen so gering wie mög­lich zu hal­ten. „Inter­es­sierte sind herz­lich ein­ge­la­den, an den Gewäs­ser­schauen teil­zu­neh­men“, so der Amtsleiter.

Prak­ti­sche Hin­weise für Teilnehmer
Für die Anreise zum Treff­punkt und die Rück­fahrt sind die Teil­neh­men­den selbst ver­ant­wort­lich. Weil die Gewäs­ser­schau im Freien und teil­weise auf unbe­fes­tig­ten Wegen statt­fin­det, emp­fiehlt die Stadt wet­ter­an­ge­passte Klei­dung und fes­tes Schuhwerk.

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