
Symbolbild Zugtrassen
Staatsschutz Düsseldorf hat die Ermittlungen aufgenommen – Ermittler bitten um Zeugenhinweise
Mittwoch, 28. Januar 2026, 05:19 Uhr
Bislang unbekannte Täter haben am heutigen Morgen Kabel an der Regionalbahntrasse der S 28 zwischen Neuss und Kaarst durchtrennt. Es kam zu technischen Störungen, infolgedessen der Bahnverkehr zwischen Neuss und Kaarst eingestellt werden musste. Züge auf freier Strecke waren von der Maßnahme nicht betroffen.
Der Tatort befindet sich an der Regionalbahntrasse der S 28 unterhalb der Brücke an der Hans-Dietrich-Genscher-Straße, neben einem Geh- und Radweg. Derzeit finden dort Reparaturarbeiten statt.
Bereits einen Tag zuvor, am Dienstagmorgen, dem 26. Januar 2026, gegen 06:19 Uhr, hatten Unbekannte an der Regionalbahntrasse zwei Kabel durchtrennt. In der Folge kam es zu Störungen im Bereich der Regiobahn sowie der Autobahnmeisterei Kaarst.
Die Ermittler des Staatsschutzkommissariats Düsseldorf prüfen nun, ob es sich um einen gezielten Sabotageakt gegen kritische Infrastruktur handeln könnte.
Die Kriminalpolizei fragt:
„Wer hat im Bereich der Tatörtlichkeit zum fraglichen Zeitraum Beobachtungen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen gemacht?“
Zeugen werden gebeten, sich beim Staatsschutz Düsseldorf unter der Telefonnummer 0211 870 0 zu melden.

