Kostümsitzung der Prinzengarde © LB / Olaf Oidtmann

Kos­tüm­sit­zung der Prin­zen­garde © LB / Olaf Oidtmann

 

Bun­ter hätte ein kar­ne­va­lis­ti­scher Abend kaum sein kön­nen: Mit ihrer Kos­tüm­sit­zung unter dem Motto „Brauch­tum ver­bin­det – Die Prin­zen­garde fei­ert kun­ter­bunt auf der größ­ten Kir­mes am Rhein“ hat die Prin­zen­garde der Stadt Düs­sel­dorf den aus­ver­kauf­ten Rhein­land­saal im Hil­ton Düs­sel­dorf in eine när­ri­sche Kir­mes­land­schaft ver­wan­delt. Rund 750 Besu­cher erleb­ten eine Sit­zung, die Tra­di­tion, Show und aus­ge­las­sene Par­ty­laune mit­ein­an­der verband.

Schon beim Betre­ten des Saals fühl­ten sich die Gäste wie mit­ten auf dem Rum­mel. Ani­mierte Kir­mes­sze­nen auf einer gro­ßen Lein­wand hin­ter dem Elfer­rat, detail­rei­che Deko­ra­tio­nen und fan­ta­sie­volle Kos­tüme – von Pop­corn­ver­käu­fern über Auto­scoo­ter-Fah­rer bis hin zu Zucker­watte und Rie­sen­rad – mach­ten das Motto greif­bar. Der Saal war bis auf den letz­ten Platz besetzt, ein deut­li­ches Zei­chen für die Zug­kraft der Prin­zen­garde und ihres Programms.

Den Auf­takt gestal­tete tra­di­ti­ons­ge­mäß die Kin­der­garde des Ver­eins. Mehr als 40 Kin­der erober­ten die Bühne und sorg­ten gleich zu Beginn für emo­tio­nale Momente. Spä­tes­tens beim Auf­tritt des Kin­der­prin­zen­paa­res Moritz I. und Feli­cia war das Publi­kum voll­ends begeis­tert: Mit einer char­man­ten Anspra­che und ein­stu­dier­ten Tän­zen ern­te­ten sie Stan­ding Ovations.

Ein wei­te­rer Höhe­punkt folgte mit dem fei­er­li­chen Ein­marsch des amtie­ren­den Düs­sel­dor­fer Prin­zen­paa­res Prinz Mar­cus I. und Vene­tia Nicole gemein­sam mit der Prin­zen­garde. Beglei­tet von Tanz­paar und Solo­ma­rie zog das Gefolge unter gro­ßem Applaus in den Saal ein. Pas­send zum Kir­mes­motto wech­sel­ten sym­bo­li­sche Geschenke den Besit­zer: Leb­ku­chen­her­zen für die Garde, ein über­di­men­sio­na­ler Kuchen­or­den und eine Spende für den Sam­mel­zweck des Prin­zen­paa­res im Gegenzug.

In der Folge zeigte die Prin­zen­garde Aus­züge aus ihrem aktu­el­len Pro­gramm, bevor im wei­te­ren Ver­lauf des Abends ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm im Halb­stun­den­takt gebo­ten wurde. Für die humo­ris­ti­schen Spit­zen sorg­ten Red­ner wie Ach­nes Kasulke mit ihren Geschich­ten rund um „Erwin“ sowie Dja­vid, der mit zeit­geis­ti­gem Humor punktete.

Sport­lich-akro­ba­tisch wurde es mit den Palm Beach Girls und dem Tanz­korps Köl­ner Rhein­veil­chen. Hebe­fi­gu­ren, Sal­tos und wag­hal­sige Würfe brach­ten den Saal zum Stau­nen. Spä­tes­tens mit den musi­ka­li­schen Bei­trä­gen von Alt Schuss, den Rabaue, Swin­ging Fun­fa­res und der Rhyth­mus­sport­gruppe ver­wan­delte sich der klas­si­sche Sit­zungs­kar­ne­val in eine aus­ge­las­sene Party.

Durch das rund fünf­stün­dige Pro­gramm führte sou­ve­rän Dirk Kem­mer, Prä­si­dent und Vor­sit­zen­der der Prin­zen­garde. Für eine beson­dere Pre­miere sorgte der Elfer­rat: In der ers­ten Hälfte bestand er – neben dem Prä­si­den­ten – aus­schließ­lich aus Mit­glie­dern der Kin­der­garde. Ein Novum, das beim Publi­kum gro­ßen Anklang fand, bevor in der zwei­ten Hälfte wie­der das aktive Korps Platz nahm.

Nach dem offi­zi­el­len Ende war noch lange nicht Schluss. Im Foyer des Hil­ton wurde bei der After­show­party wei­ter­ge­fei­ert – ein stim­mungs­vol­ler Aus­klang eines Abends, der gezeigt hat, wie leben­dig und ver­bin­dend der Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val sein kann.

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