Vene­tia

Venetia Nicole zeigt den Narren die Macht © LB / Olaf Oidtmann

Vene­tia Nicole zeigt den Nar­ren die Macht © LB / Olaf Oidtmann

 

Von Man­fred Fammler

„Mer bliewe bunt – ejal wat kütt“: Unter die­sem Ses­si­ons­motto stürm­ten heute zwar weni­ger Möh­nen als in frü­he­ren Jah­ren das Rat­haus, dafür aber umso fan­ta­sie­vol­ler ver­klei­dete Damen­grup­pen. Selbst OB Ste­phan Kel­ler legte den grauen Busi­ness-Look ab und zeigte sich in unge­wohnt far­ben­fro­hem Gewand.

Im Jan-Wel­lem-Saal dräng­ten sich Mini­ons, Cock­tail-Krea­tio­nen und sogar eine Rot­käpp­chen-Gruppe – der „böse Wolf“ ent­puppte sich als Frau – dicht an dicht. Drau­ßen hiel­ten Düs­sel­dor­fer Kult­bands die Stim­mung hoch, wäh­rend drin­nen aus­ge­las­sen gefei­ert wurde.

Glei­ches Bild, andere Kulisse: Auf dem Carls­platz lud die blau-weiße Prin­zen­garde tra­di­tio­nell zum Alt­wei­ber-Schun­keln ein. Unter weni­gen Zel­ten such­ten Jeck­in­nen und Jecken Schutz vor dem Dau­er­re­gen – und fei­er­ten trotz­dem bis in den Nach­mit­tag hinein.

Der Start in den Stra­ßen­kar­ne­val geriet damit unge­müt­lich und nass; der Blick ging bereits hoff­nungs­voll Rich­tung Rosen­mon­tag. Für den Höhe­punkt der fünf­ten Jah­res­zeit ver­spricht der Wet­ter­be­richt zumin­dest am Nach­mit­tag tro­ckene Pha­sen. Ein schwa­cher Trost – aber immer­hin: Lie­ber ein ver­reg­ne­tes Alt­wei­ber als eine ver­ha­gelte Session.

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