Das Foto zeigt die Situation am Mittwoch auf dem Burgplatz: Dirk Schmit neben dem Anhänger mit der bereits dicht beschriebenen Namenswand – ein sichtbares Zeichen für das große Interesse an der persönlichen Mitgestaltung des neuen Leihsystems. © Lokalbüro

Das Foto zeigt die Situa­tion am Mitt­woch auf dem Burg­platz: Dirk Schmit neben dem Anhän­ger mit der bereits dicht beschrie­be­nen Namens­wand – ein sicht­ba­res Zei­chen für das große Inter­esse an der per­sön­li­chen Mit­ge­stal­tung des neuen Leih­sys­tems. © Lokalbüro

 

Am heu­ti­gen Mitt­woch war Dirk Schmit mit einem Fahr­rad­an­hän­ger in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt unter­wegs. Auf dem Burg­platz machte er Sta­tion und warb für die Namens­ak­tion des neuen städ­ti­schen Fahr­rad­miet­sys­tems „Düs­sel­bike“. Auf einer gro­ßen wei­ßen Wand am Anhän­ger konn­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger direkt vor Ort ihren Wunsch­na­men für eines der künf­ti­gen Leih­fahr­rä­der ein­tra­gen. Zahl­rei­che Vor­na­men in roter und schwar­zer Schrift fül­len bereits die Fläche.

Die Aktion rückt die per­sön­li­che Namens­ge­bung in den Mit­tel­punkt: Jedes der ins­ge­samt 2.500 wei­ßen Leih­fahr­rä­der soll einen eige­nen Vor­na­men erhal­ten. Vor­schläge kön­nen noch bis zum 6. März online ein­ge­reicht wer­den. Die aus­ge­wähl­ten Namen wer­den spä­ter gut sicht­bar an den Fahr­rä­dern angebracht.

„Düs­sel­bike“ star­tet im Som­mer 2026 und wird vom däni­schen Anbie­ter Don­key Repu­blic betrie­ben. Haupt­spon­sor ist die in Düs­sel­dorf ansäs­sige ERGO Group. Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler betont, dass das neue Sys­tem den Men­schen in Düs­sel­dorf sowie Besu­che­rin­nen und Besu­chern eine ein­fa­che, fle­xi­ble und umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät ermög­li­chen soll.

Die Räder sind all­tags­taug­lich aus­ge­stat­tet: acht Gänge, 26-Zoll-Rei­fen, ein Front­korb mit zwölf Litern Volu­men und eine Han­dy­hal­te­rung gehö­ren zur Stan­dard­aus­stat­tung. Die Aus­leihe erfolgt digi­tal per App.

Der Auf­bau erfolgt schritt­weise: Zum 1. Juli 2026 sol­len zunächst 500 Fahr­rä­der an 20 Sta­tio­nen in zen­tra­len Stadt­be­zir­ken ver­füg­bar sein. Im August und Sep­tem­ber fol­gen jeweils 1.000 wei­tere Räder, sodass am Ende rund 400 Sta­tio­nen im gesam­ten Stadt­ge­biet – auch in den Außen­be­zir­ken – ein­ge­rich­tet sind.

Koor­di­niert wird das Pro­jekt von Con­nec­ted Mobi­lity Düs­sel­dorf. Ziel ist eine hohe Ver­füg­bar­keit durch daten­ba­sierte Pla­nung und KI-gestützte Umver­tei­lung der Fahr­rä­der. Lang­fris­tig soll „Düs­sel­bike“ den öffent­li­chen Nah­ver­kehr ergän­zen und ins­be­son­dere die „erste und letzte Meile“ abde­cken. Eine tarif­li­che Anbin­dung an die Rhein­bahn ist vor­ge­se­hen. Buch­bar sein wer­den die Räder über die Don­key-Repu­blic-App sowie über die Redy-App der Rheinbahn.

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