Zwischen Glasfassaden und Designerboutiquen positionierte sich am Donnerstag ein veredelter Porsche neben einem aufgerüsteten Land Rover Range Rover – und damit sinnbildlich das Selbstverständnis einer Marke, die Leistung und Lifestyle gleichermaßen inszeniert. Der Bottroper Luxusveredler BRABUS stellte am Kö-Bogen seine neue Doku-Reality-Serie „BRABUS: One Second Wow“ vor, die seit dem 26. Februar bei Prime Video läuft.
Vor Ort präsentierten sich CEO Constantin Buschmann und Creative Director Mili Umicevic als Protagonisten eines Formats, das bewusst mehr sein will als eine klassische Unternehmensdokumentation.
Sechs Folgen zwischen Bottrop und Beverly Hills
Die sechsteilige Serie startete zeitgleich in fünf Ländern, darunter Deutschland und die USA. Produziert wurde sie von i&u Studios, einem Unternehmen der LEONINE Studios, in Partnerschaft mit BRABUS. Gedreht wurde nicht nur in der Firmenzentrale im Ruhrgebiet, sondern auch in Los Angeles, Mailand, Cannes und Dubai.
Das Format kombiniert Einblicke in Entwicklungsprozesse und Managemententscheidungen mit Elementen internationaler Lifestyle-Reality. Es zeigt Produktpremieren, Kundentermine und globale Events ebenso wie private Momente des Führungspaares. Neben Buschmann und Umicevic tritt auch CTO Jörn Gander in Erscheinung.
Der Titel „One Second Wow“ verweist auf jenen Moment maximaler Wirkung – wenn ein Fahrzeug präsentiert wird, ein Motor aufheult oder eine Marke ihre Strahlkraft entfaltet. Zugleich dient er als programmatische Verdichtung der eigenen Markenphilosophie.
Unternehmerinszenierung im Streaming-Zeitalter
Dass ein Automobilveredler den Weg ins Streaming sucht, ist kein Zufall. Markenkommunikation verlagert sich zunehmend in serielle Formate, in denen Unternehmer selbst zu Protagonisten werden. Authentizität gilt als Verkaufsargument, persönliche Einblicke als Vertrauensbeweis.
Für BRABUS bedeutet das einen weiteren Schritt vom spezialisierten Tuner zur globalen Luxusmarke. Das 1977 gegründete Familienunternehmen, dessen Gründer Bodo Buschmann die Marke international etablierte, erreicht heute Kunden in mehr als 100 Ländern. Neben Highend-Supercars gehören Motorräder, Boote und Designprodukte zum Portfolio.
Die Serie zeichnet diesen Wandel nach: vom Ruhrgebietsunternehmen zur international operierenden Luxusmanufaktur – zwischen Leistungsdruck, Expansionsplänen und Jetset-Kulisse. Sie zeigt einen CEO, der das Erbe seines Vaters fortführt und zugleich die Marke strategisch neu positioniert.
Inszenierung mit Symbolkraft
Der Kö-Bogen als Kulisse unterstrich diese Ambition. Die Architektur steht für Modernität und gehobenen Konsum – eine Bühne, die zur Markenwelt von BRABUS passt.
Mit der Streaming-Serie öffnet sich das Unternehmen einem Millionenpublikum und setzt darauf, dass aus der „einen Sekunde Wow“ ein nachhaltiger Eindruck entsteht – nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Bildschirm.

Creative Director Mili Umicevic und CEO Constantin Buschmann © Lokalbüro




