Ingrid May lässt sich nicht unterkriegen © Gabriele Schreckenberg

Ingrid May lässt sich nicht unter­krie­gen © Gabriele Schreckenberg

 

Von Gabriele Schreckenberg

17 ½ Jahre hatte Ingrid May ihr Geschäft namens „Hot­zen­plotz“ auf der Anger­mun­der Straße. Das Spiel­zeug­ge­schäft war ein Mekka für alle Kin­der aus Anger­mund und Umgebung.

Ob für kleine Pup­pen­müt­ter, Spie­le­fans, Eltern, Paten oder Groß­el­tern – bei Hot­zen­plotz wur­den alle fün­dig. Die Bera­tung von Ingrid May war immer gut und auf den Punkt, das Ange­bot für Jun­gen und Mäd­chen glei­cher­ma­ßen verlockend.

Und nun ist Schluss.

Dabei hat Hot­zen­plotz viele Kri­sen gemeis­tert. Vor Jah­ren gab es eine lang andau­ernde Bau­stelle auf der Anger­mun­der Straße, als die Kana­li­sa­tion kom­plett erneu­ert wurde. Da blie­ben viele Kun­den ein­fach aus.

Und als sie sich gerade davon erholt hatte, kam Corona. Laden­schlie­ßun­gen, Lock­down. „Das hat mir enorm zuge­setzt“, räumt Ingrid May ein.

Zum 31. März gibt Ingrid May ihr Geschäft in Anger­mund auf.

In die­sen Tagen hat sie Aus­ver­kauf – und der Laden brummt. Nun sind alle die Kun­den da, die vor­her im Inter­net bestellt haben.

Sehr schade, denn damit ver­liert Anger­mund wie­der ein Fachgeschäft.

Ab April ist das Geschäft wei­ter­ver­mie­tet: Ein Per­so­nal Trai­ner soll hier einziehen.

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