Symbolbild Rheinufertunnel Ein und Ausfahrt an der Tonhalle © Lokalbüro

Sym­bol­bild Rhein­ufer­tun­nel Ein und Aus­fahrt an der Ton­halle © Lokalbüro

 

Auto­fah­rer müs­sen sich in die­ser Woche auf nächt­li­che Ein­schrän­kun­gen im Rhein­ufer­tun­nel ein­stel­len. Von Diens­tag, 10. März, bis Don­ners­tag, 12. März 2026, wird der Tun­nel jeweils zwi­schen 21 Uhr abends und 5 Uhr mor­gens in bei­den Fahrt­rich­tun­gen voll­stän­dig gesperrt. Grund sind vor­be­rei­tende Arbei­ten für den Aus­tausch von zwei gro­ßen Axi­al­ven­ti­la­to­ren. Ent­spre­chende Umlei­tungs­emp­feh­lun­gen sind bereits ausgeschildert.

Wäh­rend der bei­den Nächte wird im Bereich des Rauch­gas­schachts gear­bei­tet. Die­ser muss für die spä­tere Zer­le­gung und den Abtrans­port der Gebläse vor­be­rei­tet wer­den. Dazu wer­den unter ande­rem Durch­brü­che gesi­chert sowie Anker an Decken und Wän­den ange­bracht. Die Maß­nah­men sol­len gewähr­leis­ten, dass der eigent­li­che Aus­tausch der Ven­ti­la­to­ren rei­bungs­los durch­ge­führt wer­den kann.

Der Beginn der Haupt­ar­bei­ten ist für Mon­tag, 30. März, vor­ge­se­hen. Dann wird der Rhein­ufer­tun­nel für meh­rere Wochen kom­plett gesperrt. Nach Anga­ben der Stadt soll die Sper­rung am Mon­tag­mor­gen um 5 Uhr begin­nen und bis Sams­tag­nach­mit­tag, 25. April 2026, andauern.

Wich­tige Rolle im Brandschutz

Ins­ge­samt ver­fügt der Rhein­ufer­tun­nel über fünf Axi­al­ven­ti­la­to­ren. Zwei die­ser Anla­gen müs­sen nun aus­ge­tauscht wer­den, um die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht zu erfül­len. Die Ven­ti­la­to­ren spie­len eine zen­trale Rolle im Sicher­heits­kon­zept des Tun­nels: Im Brand­fall sor­gen sie dafür, dass Rauch schnell aus dem Tun­nel abge­führt wird.

Die Erneue­rung ist Teil einer Aktua­li­sie­rung des Brand­schutz­kon­zep­tes. Hin­ter­grund ist ein ange­pass­tes Sze­na­rio für den Brand­fall bei einem Stau im Tun­nel. Dabei wur­den neue Vor­ga­ben für die Menge der abzu­sau­gen­den Luft fest­ge­legt, die eine tech­ni­sche Anpas­sung der Anla­gen erfor­der­lich machen.

Ins­ge­samt rech­net die Stadt – ein­schließ­lich der vor­be­rei­ten­den Arbei­ten – mit einer Bau­phase von rund zehn Wochen. Wäh­rend der vier­wö­chi­gen Haupt­sper­rung müs­sen Auto­fah­rer den Bereich weit­räu­mig umfahren.