© 2026 Lokalbüro / KI-generiertes Bild mit ChatGPT

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Im Wild­park in Düs­sel­dorf hält der Früh­ling sicht­bar Ein­zug: Mit umfang­rei­chen Baum­pflan­zun­gen und dem erwar­te­ten Nach­wuchs bei meh­re­ren Tier­ar­ten star­tet die Anlage in die neue Sai­son. Ins­ge­samt 104 neue Bäume lässt die Stadt der­zeit pflan­zen, der Schwer­punkt liegt dabei im Dam­wild­frei­ge­hege. Die Arbei­ten sol­len in der ers­ten Woche der Oster­fe­rien abge­schlos­sen sein.

Bei der Aus­wahl der Baum­ar­ten setzte die Stadt gezielt auf kli­ma­re­si­li­ente und zugleich für die Tiere nütz­li­che Gehölze. Hei­mi­sche Arten wie Hain­bu­che, Flat­ter-Ulme, Rot­bu­che und Win­ter­linde lie­fern nicht nur zusätz­li­chen Schutz vor Wind und Wet­ter, son­dern berei­chern auch die natür­li­che Fut­ter­grund­lage des Dam­wilds. Ergänzt wird die Pflan­zung durch Ess­kas­ta­nien, die zwar nicht ursprüng­lich hei­misch sind, sich jedoch in Tei­len Deutsch­lands längst eta­bliert haben und eben­falls eine wert­volle Nah­rungs­quelle dar­stel­len. Grund­lage für die Aus­wahl ist die soge­nannte Zukunfts­baum­liste der Stadt Düsseldorf.

Neben den land­schaft­li­chen Ver­bes­se­run­gen gibt es auch aus der Tier­welt posi­tive Nach­rich­ten: Mit dem Früh­jahr beginnt die Zeit des Nach­wuch­ses. Beson­ders im Fokus ste­hen dabei die Muff­lons. Die Wild­schafe, die ursprüng­lich aus Sizi­lien und Kor­sika stam­men, brin­gen ihre Läm­mer in der Regel kurz nach Ostern zur Welt. Die Jung­tiere sind von Beginn an aktiv und las­sen sich an son­ni­gen Tagen häu­fig beim Spie­len auf den Wie­sen und Klet­ter­fel­sen nahe des Raub­wild­ge­he­ges beob­ach­ten. Muf­fel­schafe bekom­men meist ein bis zwei Lämmer.

Typisch für die Tiere sind die schne­cken­för­mig gedreh­ten Hör­ner der männ­li­chen Exem­plare sowie der auf­fäl­lige weiße Sat­tel­fleck auf dem Rücken. Als aus­ge­zeich­nete Klet­te­rer nut­zen sie die fel­si­gen Berei­che des Gehe­ges intensiv.

Auch beim Rot­wild kün­digt sich Nach­wuchs an: Die Käl­ber wer­den im Mai gebo­ren. In der Regel bringt jede Rot­wild­kuh ein Jung­tier zur Welt, das sie über meh­rere Monate hin­weg säugt.

Wer die ers­ten Schritte der Muf­fel­läm­mer erle­ben möchte, hat dazu vor­aus­sicht­lich in der zwei­ten Hälfte der Oster­fe­rien Gele­gen­heit. Der Wild­park ist täg­lich von 9 bis 19 Uhr geöff­net, der Ein­tritt bleibt frei.

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