Symbolbild Festnahme durch Polizei

Sym­bol­bild Fest­nahme durch Polizei

 

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Oster­mon­tags ist es in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt zu einer gewalt­sa­men Aus­ein­an­der­set­zung gekom­men, die in einem mut­maß­li­chen ver­such­ten Tötungs­de­likt gip­felte. Ein 42 Jahre alter Mann wurde dabei schwer verletzt.

Nach Anga­ben von Poli­zei und Staats­an­walt­schaft ereig­nete sich die Tat gegen 5 Uhr auf der Mut­ter-Ey-Straße. Dort geriet der 42-Jäh­rige aus Ghana mit einer drei­köp­fi­gen Gruppe in Streit. Die Situa­tion eska­lierte, der Mann wurde zu Boden geschla­gen. In der Folge soll ein 25-jäh­ri­ger Tat­ver­däch­ti­ger mehr­fach gezielt gegen den Kopf des Opfers getre­ten haben.

Ein­satz­kräfte konn­ten den 25-jäh­ri­gen guinei­schen Staats­bür­ger noch am Tat­ort fest­neh­men. Die bei­den wei­te­ren Betei­lig­ten, zwei 17-jäh­rige Syrer, wur­den kurze Zeit spä­ter in unmit­tel­ba­rer Nähe aufgegriffen.

Die Staats­an­walt­schaft bewer­tet die Tat gegen den 25-Jäh­ri­gen als ver­such­ten Tot­schlag. Er sollte noch im Laufe des Tages einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt wer­den. Gegen die bei­den Jugend­li­chen wird wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung ermit­telt; sie wur­den inzwi­schen wie­der aus dem Gewahr­sam entlassen.

Die Poli­zei rich­tete eine Mord­kom­mis­sion ein, die die Hin­ter­gründe der Tat klä­ren soll. Wei­tere Details sind der­zeit Gegen­stand der lau­fen­den Ermittlungen.