Symbolbild Kupferkabel

Sym­bol­bild Kupferkabel

 

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Diens­tags hat die Poli­zei in Düs­sel­dorf-Rath drei mut­maß­li­che Metall­diebe gestellt. Die Män­ner sol­len zuvor auf einem Fir­men­ge­lände Kup­fer­ka­bel ent­wen­det haben. Ein Ermitt­lungs­rich­ter ent­schei­det noch heute über das wei­tere Vorgehen.

Gegen 3:45 Uhr bemerkte ein Mit­ar­bei­ter eines Sicher­heits­diens­tes auf den Über­wa­chungs­bil­dern eines Betriebs­ge­län­des meh­rere ver­däch­tige Per­so­nen. Er reagierte umge­hend und infor­mierte über den Not­ruf die Poli­zei. Dank der prä­zi­sen Per­so­nen­be­schrei­bun­gen konn­ten die alar­mier­ten Ein­satz­kräfte der Wache Mör­sen­broich bereits auf der Anfahrt gezielt nach den Ver­däch­ti­gen suchen.

Im Umfeld des Tat­or­tes tra­fen die Beam­ten schließ­lich auf drei Män­ner, die den Beschrei­bun­gen ent­spra­chen. Sie wur­den vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Bei der anschlie­ßen­den Kon­trolle fan­den die Poli­zis­ten rund 80 Kilo­gramm Kup­fer­ka­bel, die nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen kurz zuvor von dem Fir­men­ge­lände ent­wen­det wor­den waren.

Bei den Tat­ver­däch­ti­gen han­delt es sich um drei pol­ni­sche Staats­an­ge­hö­rige im Alter von 29, 32 und 47 Jah­ren. Nach Anga­ben der Poli­zei sind die Män­ner bereits mehr­fach wegen ähn­li­cher Delikte aufgefallen.

Die Beschul­dig­ten sol­len noch im Laufe des Tages einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt wer­den, der über Unter­su­chungs­haft ent­schei­det. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen dau­ern an.