Prof. Ingo Froböse © Sebastian Bahr

Prof. Ingo Fro­böse © Sebas­tian Bahr

 

Ob Yoga­gruppe im Innen­hof, gemein­sa­mes Kochen im Quar­tiers­treff oder Medi­ta­ti­ons­an­ge­bote für mehr Ent­span­nung im All­tag – im Rhein­land enga­gie­ren sich zahl­rei­che Nach­bar­schaf­ten für ein gesün­de­res Leben direkt vor der eige­nen Haus­tür. Die­ses Enga­ge­ment will die AOK Rheinland/Hamburg auch im Jahr 2026 wie­der gezielt unter­stüt­zen. Gemein­sam mit dem Akti­ons­bünd­nis Netz­werk Nach­bar­schaft hat die Kran­ken­kasse jetzt die siebte Runde des För­der­prei­ses „Gesunde Nach­bar­schaf­ten“ gestartet.

Ins­ge­samt ste­hen 10.000 Euro zur Ver­fü­gung. Zehn Initia­ti­ven aus dem Rhein­land und aus Ham­burg kön­nen sich über jeweils 1.000 Euro För­der­geld freuen. Bewer­bun­gen sind ab sofort mög­lich, Ein­sen­de­schluss ist der 1. Sep­tem­ber 2026. Gesucht wer­den Pro­jekte, die Bewe­gung för­dern, gesunde Ernäh­rung ver­mit­teln oder dabei hel­fen, Stress im All­tag abzu­bauen – und das mög­lichst nied­rig­schwel­lig im direk­ten Wohnumfeld.

„Gesund­heit­li­ches Enga­ge­ment in Nach­bar­schaf­ten kann gar nicht genug gewür­digt wer­den. Des­halb wol­len wir neue Pro­jekte und Initia­ti­ven unter­stüt­zen, die zur Gesund­heits­för­de­rung im direk­ten Wohn­um­feld bei­tra­gen“, sagt Ste­fa­nie Bet­zer, Regio­nal­di­rek­to­rin der AOK für Düs­sel­dorf und den Kreis Mettmann.

Dass auch klei­nere Initia­ti­ven gute Chan­cen haben, zei­gen Bei­spiele aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. So wurde unter ande­rem das „Wohn­café Nebenan“ in Köln-Neueh­ren­feld aus­ge­zeich­net. Dort orga­ni­sie­ren Enga­gierte einen Mit­tags­tisch für Senio­ren, bei dem gemein­sam neue, aus­ge­wo­gene Rezepte aus­pro­biert wer­den. In Mül­heim setzt ein Nach­bar­schafts­ver­ein auf Bewe­gungs­an­ge­bote wie Qigong und Sitz­tanz und erreicht damit monat­lich bis zu 150 Teilnehmer.

Seit dem Start des För­der­prei­ses im Jahr 2020 ist die Reso­nanz groß. Allein im Rhein­land wur­den bis­lang 168 Pro­jekte nomi­niert, 45 davon aus­ge­zeich­net. Im gesam­ten För­der­ge­biet – also im Rhein­land und in Ham­burg – kamen 256 Bewer­bun­gen zusam­men, aus denen 68 Pro­jekte prä­miert wurden.

Über die Ver­gabe der För­der­gel­der ent­schei­det eine Jury aus Exper­ten unter­schied­li­cher Fach­rich­tun­gen. Dazu zäh­len unter ande­rem der Sport­wis­sen­schaft­ler Ingo Fro­böse, die Medi­zi­ne­rin und Ernäh­rungs-Exper­tin Silja Schä­fer sowie die Demenz- und Pfle­ge­bot­schaf­te­rin Sophie Rosen­tre­ter. Sie bewer­ten die ein­ge­reich­ten Pro­jekte nach ihrem Bei­trag zur Gesund­heits­för­de­rung und ihrer Wir­kung im nach­bar­schaft­li­chen Umfeld.

Die AOK hofft auch in die­sem Jahr auf zahl­rei­che Bewer­bun­gen aus Düs­sel­dorf und der Region. „Die Nach­bar­schaf­ten zei­gen jedes Jahr aufs Neue, wie viel Gesund­heits­kom­pe­tenz in den Quar­tie­ren steckt“, betont Betzer.

Inter­es­sierte Initia­ti­ven, Ver­eine und Nach­bar­schafts­grup­pen kön­nen ihre Pro­jekte online ein­rei­chen unter: https://aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net

 

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