Die Tuchtinsel © Lokalbüro

Die Tucht­in­sel © Lokalbüro

 

Die Zukunft der soge­nann­ten Tucht­in­sel im Her­zen der Innen­stadt rückt in den Fokus der Öffent­lich­keit: Am Diens­tag, 14. April 2026, star­tet der Betei­li­gungs­pro­zess für die Ent­wick­lung des Are­als an der Scha­dow­straße und Ber­li­ner Allee. Bür­ger sind ein­ge­la­den, ihre Ideen und Vor­stel­lun­gen ein­zu­brin­gen. Auf­takt ist eine Ver­an­stal­tung von 18 bis 20 Uhr in der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Düs­sel­dorf am Ernst-Schneider-Platz.

Das Gelände der Tucht­in­sel, auf dem sich unter ande­rem das ehe­ma­lige Schuh­haus Böh­mer befand, soll im Laufe des Jah­res neu gedacht wer­den. Der Pro­jekt­ent­wick­ler Mid­stad plant einen inter­na­tio­na­len Archi­tek­tur­wett­be­werb, an dem renom­mierte Büros teil­neh­men sol­len. Bevor kon­krete Ent­würfe ent­ste­hen, setzt man bewusst auf die Mit­wir­kung der Öffentlichkeit.

Im Mit­tel­punkt steht die Frage, wel­che Nut­zun­gen und Qua­li­tä­ten sich die Düs­sel­dor­fer für die­sen zen­tra­len Stand­ort wün­schen. Bereits im Vor­feld der Ver­an­stal­tung kön­nen Inter­es­sierte ihre Anre­gun­gen online unter https://midstad-duesseldorf-tuchtinsel.de ein­rei­chen. Die Ergeb­nisse sol­len direkt in die Auf­ga­ben­stel­lung für den Wett­be­werb einfließen.

Für die Stadt hat das Pro­jekt eine beson­dere Bedeu­tung. „Die Tucht­in­sel stellt eine Art Schluss­stein des her­aus­ra­gen­den Stadt­um­baus der ver­gan­ge­nen Jahre rund um den gesam­ten Kö-Bogen dar“, betont Cor­ne­lia Zuschke, Bei­geord­nete für Pla­nen, Bauen und Woh­nen. Ziel sei es, die bestehen­den städ­te­bau­li­chen Qua­li­tä­ten wei­ter zu stär­ken und einen inno­va­ti­ven Ort mit hoher archi­tek­to­ni­scher und funk­tio­na­ler Qua­li­tät zu schaffen.

Die Auf­takt­ver­an­stal­tung dient dabei nicht nur der Infor­ma­tion, son­dern vor allem dem Dia­log. Bür­ger sol­len früh­zei­tig in den Pro­zess ein­ge­bun­den wer­den und die Mög­lich­keit erhal­ten, ihre Vor­stel­lun­gen ein­zu­brin­gen. Die gesam­mel­ten Impulse wer­den anschlie­ßend von den teil­neh­men­den Archi­tek­tur­bü­ros bis Ende 2026 in kon­krete Ent­würfe übersetzt.

Eine Anmel­dung zur Ver­an­stal­tung wird über die Pro­jekt­seite emp­foh­len, kurz­fris­tige Teil­nah­men sind jedoch eben­falls mög­lich. Mit dem Betei­li­gungs­pro­zess setzt die Stadt Düs­sel­dorf erneut auf Trans­pa­renz und Bür­ger­nähe bei der Ent­wick­lung zen­tra­ler Innenstadtlagen.

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