Von Gabriele Schreckenberg
Das kleinste Freibad der Stadt öffnet immer als erstes. Am 18. April ist Anschwimmen in 26 °C warmem Wasser.
Durch die Initiative „Flossen weg“ konnte das Freibad seit den 80er-Jahren gerettet und instand gehalten werden. Dank der Unterstützung durch die Stadt können jedes Jahr Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Sprich: Das Bad wird immer schöner.
Kerstin Kürten ist die Badleiterin im Freibad Kaiserswerth und liebt ihren Job.
„Es ist schön, hier zu sein und zu arbeiten. Es macht einfach Freude, die Kinder zu begrüßen, die wir nun schon einige Jahre durch die Schwimmkurse kennen und hier aufwachsen sehen“, erklärt sie.
Die Schwimmkurse sind übrigens schon alle ausgebucht. „Das geht immer ratzfatz“, betont Kerstin Kürten.
Schwimmlehrer sind heiß begehrt
Doch das Schwimmvergnügen ist bei „Flossen weg“ garantiert. Und um Nachwuchs für den Schwimmunterricht wird gebuhlt.
„Schon im vergangenen Jahr haben wir junge Leute bei uns gehabt, denen wir ihre Ausbildung zum Schwimmlehrer-Assistenten gesponsert haben. Nun folgt die weitere Qualifikation zum Schwimmlehrer und zur Schwimmlehrerin“, erklärt die Badleiterin.
Dass dieser Beruf viel Verantwortung abverlangt, steht fest. Es geht schließlich um die Sicherheit – besonders der kleinen Badegäste.
Das Bad wird immer schöner – Was gibt es Neues?
Handtrockengeräte in den WCs ebenso wie ein neuer Container, der sich optisch gut in das Bad einfügt. In die Ausrüstung und neue Sonnenschirme wurde investiert. Viel Geld musste in die Technik gesteckt werden.
Neue Messgeräte zum genauen Check von Chlor- und pH-Wert waren wichtig, denn die Wasserqualität muss stimmen.
Eröffnungsparty
Am 18. April wird die Sonne scheinen, da ist sich Kerstin Kürten sicher. Es gibt Kaffee und Kuchen sowie Grillagen und Salate. Eine Kinderaktion zum Mitmachen für die Kleinen sorgt neben Live-Musik für Unterhaltung.
Die KREA Kaiserswerth ist wie immer mit von der Partie.
Für einen guten Saisonstart ist gesorgt. Den Rest besorgt bitte Petrus.



