
Symbolbild Polizei © Lokalbüro
Nach einem gewalttätigen Raubüberfall in der Innenstadt hat die Polizei am Mittwochmorgen fünf junge Männer festgenommen. Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht, einen 38-Jährigen zunächst in einer Gaststätte mit Pfefferspray attackiert und ihn anschließend auf offener Straße gemeinschaftlich schwer misshandelt und beraubt zu haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich das spätere Opfer gegen 8.10 Uhr in einem Lokal an der Kölner Straße auf, als es zu einem Streit mit fünf Männern kam. Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte einer der Angreifer Pfefferspray ein und traf den 38-Jährigen im Gesicht. Der Mann flüchtete daraufhin aus dem Café in Richtung Am Wehrhahn. Die Gruppe verfolgte ihn, holte ihn ein und schlug sowie trat gemeinschaftlich auf ihn ein.
Im Anschluss raubten die Täter ihrem Opfer eine Tasche sowie dessen Schuhe. Der 38-Jährige erlitt Verletzungen und musste zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden.
Eine sofort eingeleitete Fahndung führte kurze Zeit später zum Erfolg. Polizeikräfte konnten alle fünf Tatverdächtigen im Umfeld des Tatorts stellen und festnehmen. Einige von ihnen hatten sich zuvor versteckt. Das geraubte Gut fanden die Beamten noch bei den Männern.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um fünf Männer im Alter zwischen 20 und 25 Jahren. Sie besitzen die algerische beziehungsweise marokkanische Staatsangehörigkeit und sind laut Polizei bereits mehrfach wegen Eigentums- und Gewaltdelikten in Erscheinung getreten. Zudem sind sie ohne festen Wohnsitz.
Da Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln vorlagen, wurden den Tatverdächtigen Blutproben entnommen. Sie sollen im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

